Pfefferspray und Stromschocker: Streit um Maskenpflicht eskaliert im HBF

Im Ulmer Hauptbahnhof ist ein Streit um die Maskenpflicht eskaliert. Dabei wäre es fast zu schlimmeren Verletzungen gekommen.




Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 57-jähriger Mann offenbar seinen Mund-Nasen-Bedeckung im Ulmer Hauptbahnhof nicht richtig getragen. Daraufhin wurde er durch eine Sicherheitskraft der Deutschen Bahn auf die korrekte Trageweise hingewiesen und es entwickelte sich eine verbale Streitigkeit zwischen den beiden Männern. Als der Reisende dem Bahnmitarbeiter wohl dabei zu nahe kam, stieß er den 57-Jährigen von sich weg.

In der Folge drohte der Reisende dem DB-Mitarbeiter offenbar mit erhobenen Fäusten, sodass die Sicherheitskraft ihr Pfefferspray zog. Auch der 57-Jährige reagierte hierauf wohl unmittelbar und holte seinen mitgeführten Elektroschocker hervor. Ohne den Einsatz der beiden Gegenstände verließ der 57-jährige Mann schließlich die Bahnhofshalle, kehrte allerdings kurz darauf zurück.

Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten den Tatverdächtigen am Haupteingang und nahmen ihn mit auf das Revier. Trotz des Vorfalls wurde keiner der beteiligten Personen verletzt. Der im Alb-Donau-Kreis wohnhafte Mann durfte die Dienststelle nach Sicherstellung des Elektroschockers und Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wieder verlassen.

Die Bundespolizei hat zum Vorfall die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sich unter der Telefonnummer +49711870350 zu melden.

Das könnte Dich auch interessieren

11.04.2025 Mühlhausen: Vermeintliche Leiche löst Polizeieinsatz aus Ein kurioser Polizeieinsatz hat am Freitagvormittag in Mühlhausen im Landkreis Göppingen für Aufsehen gesorgt. Gegen 10.30 Uhr war dort eine Schulklasse an der Fils unterwegs, als mehrere Schülerinnen und Schüler einen regungslos im Wasser treibenden Körper entdeckten. Die Kinder verständigten umgehend die Polizei. Erst Verdacht auf Leiche, dann Entwarnung Wie das Polizeipräsidium Ulm mitteilt, konnte 10.04.2025 Speedmarathon 2025: Über 1500 Verkehrssünder erwischt Raserei bleibt eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Um dieser Gefahr gezielt entgegenzuwirken, beteiligte sich das Polizeipräsidium Ulm auch in diesem Jahr am europaweiten Speedmarathon, einer großangelegten Verkehrssicherheitsaktion, die am Mittwoch, 9. April 2025, stattfand. Flächendeckende Kontrollen im gesamten Präsidiumsbereich Insgesamt 90 Kontrollstellen wurden in den vier Landkreisen Biberach, Göppingen, Heidenheim und Ulm aufgebaut. Dort 24.03.2025 Falsche Beamte in Ulm unterwegs – Seniorin übergibt Geld Mit einer perfiden Masche haben Trickbetrüger am Samstagabend in Ulm erneut ältere Menschen unter Druck gesetzt. In mehreren Fällen gaben sich die Täter am Telefon als Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus und forderten hohe Kautionszahlungen wegen angeblicher tödlicher Verkehrsunfälle durch enge Verwandte. Gegen 20 Uhr erhielt eine 85-jährige Frau den Anruf eines angeblichen Polizisten. Dieser behauptete, 24.03.2025 Ulm: Polizei: Betrunkene Frau tritt und beißt Polizisten Eine betrunkene 24-Jährige soll in Ulm eine Polizistin getreten, einen Polizisten gebissen und die Beamten mehrmals beleidigt haben. Gegen die Frau wird wegen eines tätlichen Angriffs und Beleidigung ermittelt, wie die Polizei mitteilte. Am späten Samstagabend rief demnach ein Zeuge die Polizei in die Weststadt zu einem Streit. Die Beamten befragten die streitende Gruppe. Dabei habe die