Heidenheim bekommt keine Waffenverbotszone – Landkreis prüft mehr Sicherheit im ÖPNV

Antrag für die Fußgängerzone abgelehnt

Heidenheim bekommt vorerst keine Waffenverbotszone in der Innenstadt. Gleichzeitig will der Landkreis nach einem Messer-Vorfall in einem Bus die Sicherheit im Nahverkehr stärker in den Blick nehmen.

In Heidenheim wird es vorerst keine Waffenverbotszone in der Innenstadt geben. Der Gemeinderat hat einen entsprechenden Antrag von CDU und FDP abgelehnt. Das berichtet die Heidenheimer Zeitung. Die Fraktion hatte beantragt, die gesamte Fußgängerzone als Waffenverbotszone auszuweisen.

Stadt und Polizei sehen keine Grundlage

Die Begründung: Aus Sicht von Stadt und Polizei fehlt dafür die rechtliche Grundlage. In der Innenstadt gebe es keine auffällige Häufung entsprechender Straftaten.

Eine Waffenverbotszone würde zusätzliche Kontrollen ermöglichen. Dafür müssten aber bestimmte rechtliche Voraussetzungen erfüllt sein.

Mehr Sicherheit im ÖPNV wird geprüft

Parallel dazu beschäftigt sich der Landkreis Heidenheim mit der Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr. Hintergrund ist ein Vorfall von Ende März 2026. In einem Bus der Heidenheimer Verkehrsgesellschaft soll ein Busfahrer massiv mit einem Messer bedroht worden sein. Bei einem Runden Tisch haben Landkreis, Kommunen, Polizei und Busunternehmen über mögliche Maßnahmen gesprochen.

Schwerpunktkontrollen und Schulungen im Gespräch

Konkrete Beschlüsse wurden bisher nicht genannt. Geprüft werden unter anderem mögliche Schwerpunktkontrollen, Kommunikationsmaßnahmen und Schulungen für Busfahrer.

Für Fahrgäste und Busfahrer im Landkreis bedeutet das: Eine Waffenverbotszone in der Heidenheimer Innenstadt kommt vorerst nicht. Im ÖPNV könnten aber neue Sicherheitsmaßnahmen folgen. Welche das genau sind und wann sie umgesetzt werden, ist noch offen.

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