Heidenheim hält an Weihnachtsbeleuchtung fest und spart an anderer Stelle

Energiekrise

Trotz Energiekrise hält die Stadt Heidenheim an ihrer Weihnachtsbeleuchtung fest. Stattdessen soll über die Straßenbeleuchtung Energie gespart werden.

Die Stadt Heidenheim reduziert in zwei Schritten den Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung. Das hat der Technik- und Umweltausschuss des Gemeinderats der Stadt Heidenheim am Dienstag, 4. Oktober, einstimmig beschlossen. Mit Blick auf eine geplante Überarbeitung der Energieeinsparverordnung des Bundes, wie vom Deutschen Städtetag angekündigt, hält Heidenheim an der LED-Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt fest, wie Oberbürgermeister Michael Salomo in der Sitzung den Stadträtinnen und Stadträten mitgeteilt hat.

Mit Blick auf die 9000 Straßenlampen im Straßengebiet wird so bald als möglich – spätestens Mitte November – einerseits die Zeitschaltung neu geregelt: abends 15 Minuten später an-, morgens 15 Minuten früher abschalten; ferner wird sobald als möglich die Straßenbeleuchtung von montagfrüh bis freitagfrüh – jeweils von 1 bis 4 Uhr morgens – abgeschaltet. Ausgenommen hiervon sind die 23 Fußgängerüberwege im Stadtgebiet. Diese müssen nämlich gemäß rechtlicher Vprgaben durchgehend beleuchtet sein.

„Wir in der Stadt Heidenheim leisten damit einen Beitrag zur Energieeinsparung, schützen damit zugleich die Umwelt und sparen außerdem Geld. Wir haben die Abschaltzeiten bewusst gewählt und auf den ÖPNV abgestimmt, damit die Menschen nach dem Aussteigen aus Bus und Bahn noch genug Zeit haben, nachhause zu kommen“, sagte Oberbürgermeister Michael Salomo in der Sitzung.

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