Heidenheim: Pläne zum Glasfaserausbau zurückgezogen

Stadt sucht nach Alternativen

Die Breitbandversorgung Deutschland (BBV) zieht ihre Pläne für den Breitbandausbau in Heidenheim zurück.

Gründe für die geänderten Pläne sind die Übernahme der BBV-Muttergesellschaft IFG durch das Unternehmen „Unsere Grüne Glasfaser“. Auch die geringe Nachfrage in Heidenheim soll ein Problem darstellen.

Kein Nachweis der Wirtschaftlichkeit

Nach der Übernahme wurde zunächst noch ein Integrationsplan ausgearbeitet, welcher alle Projekte der BBV auf Wirtschaftlichkeit prüfte. Dabei schnitt die Region Heidenheim schlecht ab, auch der Zuspruch der Bevölkerung fehlte. Somit wurde das Projekt eingestellt. „Es ist sehr schade, dass Heidenheim nun doch keinen Glasfaserausbau erfährt. Denn aufgrund der rasant fortschreitenden Technologien auch im Alltag wird in naher Zukunft eine leistungsfähige Internetleitung zu einem harten Standortfaktor. Die Stadt wird nun den Markt nach Alternativen sondieren“, sagt Oberbürgermeister Salomo zum ausbleibenden Ausbau.

Kunden, die bereits Vorverträge unterzeichnet haben, werden laut Aussage der BBV noch separat informiert.

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