Ulmer Rüstungsunternehmen Hensoldt liefert weitere Luftverteidigungsradare an europäische Länder

Hochleistungsradare vom Typ TRML‑4D

Das Rüstungsunternehmen Hensoldt aus Ulm liefert weitere Radare zur Luftverteidigung im Wert von über 100 Millionen Euro an europäische Länder im Rahmen der European Sky Shield Initiative.

Das Ulmer Rüstungsunternehmen Hensoldt hat einen Auftrag über mehr als 100 Millionen Euro zur Lieferung weiterer Radare zur Luftverteidigung erhalten. Die Bestellung kommt von Diehl Defence aus Überlingen und richtet sich an europäische Länder im Rahmen der European Sky Shield Initiative (ESSI).

Hochleistungsradare vom Typ TRML‑4D

Die Hochleistungsradare vom Typ TRML‑4D erfassen Raketen, Drohnen und Flugzeuge. Laut Hensoldt ist der Nachholbedarf bei der europäischen Luftverteidigung enorm, da Bedrohungen aus der Luft immer komplexer und vielfältiger werden. Neue Softwarelösungen sollen die Fähigkeiten der Systeme verknüpfen und Entwicklungszyklen verkürzen.

Im Rahmen der Initiative wurden bereits 150 Radare geliefert. Die ESSI war 2022 kurz nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine gestartet, um den Schutz des europäischen Luftraums deutlich zu verbessern. Mit dem aktuellen Auftrag stärken Hensoldt und Diehl Defence gemeinsam die Luftverteidigungskapazitäten in mehreren europäischen Ländern, wie es in einer Mitteilung heißt.

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