Herzinfarkt: Wegen Corona-Angst zu spät in der Klinik

Wegen der Corona-Pandemie sind viele Menschen mit Herzinfarkt zu spät in die Klinik gegangen. Das hat eine Studie der Uniklinik Ulm ergeben.




Nach einer Studie der Uni Ulm kamen mit Beginn des Lockdowns rund 20 Prozent weniger Herzinfarkt-Patienten in die Klinik. Für diesen Rückgang sehen die Forscher mehrere Gründe. Zum einen hätten Patienten Angst gehabt, sich in der Klinik anzustecken oder wollten das Gesundheitssystem nicht weiter belasten.

Zugleich wurden Symptome seitens der Patienten für eine Coronavirus-Infektion gehalten, nicht für einen Herzinfarkt. So ging wertvolle Zeit verloren, es gab mehr schwere Verläufe. Die Klinik betont, der Bereich für solche Patienten sei jederzeit sicher.

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