Hilde-Frey-Wohnheim: Neues Wohnheim für Azubis in Biberach eingeweiht

30-Millionen-Projekt für die berufliche Bildung

Der Landkreis Biberach hat ein neues Wohnheim für Berufsschüler am Kreisberufsschulzentrum eröffnet. Das Hilde-Frey-Wohnheim bietet Platz für 166 Azubis und soll vor allem jungen Menschen mit langen Anfahrtswegen die Ausbildung erleichtern.

Mit einem feierlichen Festakt hat der Landkreis Biberach das neue Hilde-Frey-Wohnheim am Kreisberufsschulzentrum offiziell eröffnet. Der sechsstöckige Neubau ersetzt das bisherige, rund 50 Jahre alte Schülerwohnheim und bietet künftig mehr Platz: Statt bislang 144 können jetzt 166 Auszubildende dort wohnen. Benannt ist das Gebäude nach Hilde Frey. Sie war langjährige Schulleiterin der Matthias-Erzberger-Schule in Biberach und setzte sich über viele Jahre für die Förderung junger Menschen in Bildung, Kultur und Sport ein.

Mit Baukosten von rund 30 Millionen Euro ist das Wohnheim die größte Hochbaumaßnahme des Landkreises Biberach in den vergangenen 40 Jahren. Laut Landkreis soll das Wohnheim vor allem Jugendlichen helfen, die für ihre Ausbildung weite Wege auf sich nehmen müssen.

Nachhaltig gebaut

Das neue Gebäude wurde in Modulbauweise mit einer Holzhybrid-Konstruktion errichtet. Außerdem setzt der Landkreis auf nachhaltige Technik: Das Wohnheim erfüllt den Effizienzhaus-40-EE-Plus-Standard, hat eine Grundwasserwärmepumpe und eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher auf dem Dach. Für das Projekt gibt es rund 2,35 Millionen Euro Bundesförderung.

Betrieben wird das Wohnheim vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland. Neben der Unterkunft gibt es dort auch pädagogische Betreuung und Freizeitangebote für die Bewohner.

Hilde-Frey-Wohnheim eingeweiht

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