Hilfe aus Schwaben nach Flut-Katastrophe

Nach der Hochwasser-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind inzwischen viele Helfer aus ganz Deutschland vor Ort. Unterstützung kommt nun auch aus Schwaben.




Ehrenamtliche Einsatzkräfte aus dem Alb-Donau-Kreis und Ulm sind am Abend nach Rheinland-Pfalz aufgebrochen. Gegen 16 Uhr wurden die Einsatzeinheiten des DRK Kreisverband Ulm alarmiert, um mit Hilfskrankentransportwagen die lokalen Kräfte in Rheinland-Pfalz zu unterstützen. Daraufhin wurden fünf Einsatzfahrzeuge und 10 Helferinnen und Helfer startklar gemacht. Sie rücken mit sieben Krankenwagen samt Rettungssanitäter an. Auch die Neu-Ulmer Ortsgruppe der BRK-Wasserwacht schickt eigenen Angaben zufolge einen Experten nach Rheinland-Pfalz.

Schwere Schäden

Schwerpunkt der Katastrophe ist der Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Allein im 700 Einwohner-Dorf Schuld an der Ahr wurden mehrere Häuser von den Wassermassen mitgerissen, zahlreiche weitere Gebäude teils schwer beschädigt. Erhebliche Schäden gab es auch in weiteren Regionen der Eifel sowie im Landkreis Trier-Saarburg.

Die Aufräum- und Bergungsarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz wurden am Freitagmorgen fortgesetzt. Auch Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sind zur Unterstützung in die Hochwasserregionen gekommen. Die Unterstützung aus Schwaben wurde vor allem in der Nacht bei der Evakuierung von mehreren Krankenhäusern in Grafschaft und Bad Ahrweiler benötigt. Die Dauer des Einsatzes ist im Moment noch nicht absehbar.

Krankenhaus evakuiert

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wollte sich am Freitagmorgen (8.30) in Trier über die Situation in ihrer Heimatstadt informieren. Wegen des starken Hochwassers im Mosel-Nebenfluss Kyll waren in Trier und Umgebung am Donnerstag Tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden, auch ein Krankenhaus musste evakuiert werden.

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