Hohes Friedensfest: Augsburger haben freien Montag

Friedensstadt Augsburg

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat die Stadt Augsburg am Montag wieder ihren bundesweit einmaligen Friedensfeiertag zelebriert. Das Augsburger Hohe Friedensfest ist seit 1950 ein offizieller Feiertag, an dem Geschäfte und Büros in Augsburg geschlossen bleiben.

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat die Stadt Augsburg am Montag wieder ihren bundesweit einmaligen Friedensfeiertag zelebriert. Das Augsburger Hohe Friedensfest ist seit 1950 ein offizieller Feiertag, an dem Geschäfte und Büros in Augsburg geschlossen bleiben.

Durch den Friedenstag hat die schwäbische Stadt die meisten Feiertage in Deutschland. Die traditionelle Friedenstafel auf dem Rathausplatz war auch am Montag der Höhepunkt des Feiertages. Rund 1500 Bürgerinnen und Bürger teilten bei strahlendem Sonnenschein an langen Tischreihen von daheim mitgebrachtes Essen sowie Getränke. In diesem Jahr gab es darüber hinaus aber auch mehrere kleinere Friedenstafeln in den Stadtteilen.

Der Stadtfeiertag am 8. August geht auf das Jahr 1650 zurück, als die Protestanten in Augsburg erstmals ihre im Augsburger Religionsfrieden (1555) formulierte und im Westfälischen Frieden (1648) errungene Gleichberechtigung mit der katholischen Kirche gefeiert hatten.

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