Hunde sollten in Wald und freier Flur angeleint werden

Hundebesitzer droht sonst Geldbuße bis zu 5.000 Euro…

Hundehalter sollten so verantwortungsbewusst sein, dass sie ihre Hunde nicht frei und unbeaufsichtigt umherlaufen lassen.  Vor allem im Wald und auf freier Flur sollten Hunde nur angeleint spazieren geführt werden, damit sie nicht herumstreunen und so eventuell zu wildern beginnen. Besonders die gerade geborenen Wildtiere sind derzeit stark gefährdet. Darauf weist die Untere Jagdbehörde am Landratsamt Neu-Ulm aus gegebenem Anlass hin.

Hundebesitzer, die ihren Hund unbeaufsichtigt in Jagdrevieren frei umherlaufen lassen, machen sich einer Ordnungswidrigkeit schuldig, die mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro geahndet werden kann. Darüber hinaus sind Jagdschutzberechtigte nach dem Jagdrecht grundsätzlich befugt, sichtlich wildernde Hunde zu töten. Hunde gelten als wildernd, wenn sie im Jagdrevier erkennbar dem Wild nachstellen und es gefährden können. Dies ist in der Regel der Fall, wenn der Hund sich auf der Fährte des Wildes befindet, dem Wild auf dieser Fährte nachgeht oder es bereits hetzt –  sei es in oder außer Sichtweite.

Die Untere Jagdbehörde am Landratsamt empfiehlt daher allen Hundebesitzern, Rücksicht auf andere Menschen und Tiere zu nehmen und ihren Hund außerhalb geschlossener Ortschaften anzuleinen. „Eine Anleinpflicht zum Schutz des Wildes gibt es zwar nicht“, erläutert Anneliese Maisch von der Unteren Jagdbehörde. „Der Hundeführer muss selbst entscheiden, ob er seinen Hund ohne Leine laufen lässt. Reagiert der Hund grundsätzlich schlecht auf Rufen oder Pfeifen, sollte man ihn innerhalb des Waldes nicht von der Leine lassen.“ Zum anderen sollte das Jagdverhalten des Hundes genau beobachtet werden. „Wenn er eine Witterung aufnimmt, sich entfernt, schneller rennt und nicht mehr so schnell reagiert, befindet er sich in einer Jagdsituation. Dann ist einzugreifen – im Interesse des Hundes, aber auch in dem der Wildtiere.“

Das könnte Dich auch interessieren

14.07.2025 Ulm/Neu-Ulm: Geldsegen für Doppelstadt aus Conrad Keifl-Stiftung Mit insgesamt 1,5 Millionen Euro unterstützt die Conrad Keifl Stiftung zwei bedeutende Stiftungen in der Region: Die Ulmer Bürger Stiftung erhält 1.000.000 Euro als Stiftungsfonds. Die Stiftung Neu-Ulm – Helfen mit Herz wird mit 500.000 Euro bedacht. Die Mittel sollen langfristig sozialen Projekten zugutekommen und bürgerschaftliches Engagement stärken. Feierliche Übergabe im Ulmer Rathaus Am Freitag 22.05.2026 Neu-Ulm: Handballfans dürfen sich auf Top-Spiel in der ratiopharm-arena freuen Der sechsfache Europapokalsieger FRISCH AUF! Göppingen hat den portugiesischen Meister Sporting Lissabon, der in der aktuellen Saison bis ins Viertelfinale der Champions League vorgestoßen ist, für ein hochkarätiges Aufeinandertreffen in Neu-Ulm verpflichtet. Das deutsch-portugiesische Topspiel findet am Sonntag, den 02. August 2026 um 17.00 Uhr in der ratiopharm arena in Neu-Ulm statt. Im Vorfeld dieses 04.05.2026 Neu-Ulm: IHK Schwaben greift der Kommunalpolitik unter die Arme Mit dem Start der neuen kommunalen Amtszeit am 1. Mai rückt die IHK Schwaben die Standortbedingungen in Neu-Ulm in den Fokus. Aus Sicht der regionalen Wirtschaft stehen vor allem Bildung und Fachkräfte-Sicherung, schnellere Verwaltungs-Verfahren, lebendige Innenstädte und Flächen-Entwicklung sowie leistungsfähige Verkehrs-Anbindungen auf der Agenda. Die Regionalversammlung Neu-Ulm der IHK Schwaben bietet den neu gewählten kommunalen 23.02.2026 Hunde irren nach Unfall über die A7 Zwei Hunde irren nach Unfall über die A7 bei Neu-Ulm.