IHK Schwaben: Neues Ausbildungsmodell erleichtert Integration in Gastronomie

„Kombimodell 1+x“

Die IHK Schwaben startet zum kommenden Schuljahr ein neues Ausbildungsmodell für die Gastronomie. Das „Kombimodell 1+x“ richtet sich an Auszubildende mit Sprachbarrieren, also an Geflüchtete oder Zugewanderte und Jugendliche mit sprachlichem Unterstützungsbedarf. Die Ausbildung wird um ein Jahr verlängert und mit zusätzlichem Sprachunterricht an der Berufsschule kombiniert.

Die IHK Schwaben startet zum kommenden Schuljahr ein neues Ausbildungsformat für das Reise- und Gastgewerbe. Das sogenannte „Kombimodell 1+x“ richtet sich an Auszubildende mit Sprachbarrieren, also an Geflüchtete oder Zugewanderte und Jugendliche mit sprachlichem Unterstützungsbedarf.

„Kombimodell 1+x“

Die Ausbildung wird dabei um ein Jahr verlängert und mit zusätzlichem, fachbezogenem Sprachunterricht an der Berufsschule kombiniert. Ziel ist es, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden und den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Hintergrund ist der große Fachkräftemangel in der Branche: Fast jedes zweite Gastronomieunternehmen in Bayerisch-Schwaben hat laut IHK Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen.

Das Pilotprojekt startet im September und wird gemeinsam mit Berufsschulen in Augsburg, Immenstadt, Lindau, Bad Wörishofen und in Friedberg umgesetzt.

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