Illertisser Feuerwehrhaus offiziell übergeben

Seit 2016 wurde viel geplant und gebaut, jetzt wurde es von den Architekten offiziell an die Feuerwehrleute übergeben.

Der neue Standort bietet um einiges mehr Platz wie der alte Standort mitten in der Stadt. Zwei Jahre wurde am Feuerwehrhaus gebaut, jetzt wurde es offiziell an die Feuerwehrleute übergeben, die auch in Kürze dort ihren Dienst aufnehmen werden. Mit 3000 Quadratmetern bietet das Gerätehaus an sich Platz für neun Fahrzeuge und sechs Anhänger. Direkt hinter dem Feuerwehrhaus ist zudem eine Halle entstanden, die sowohl als Lager für Materialien als auch von der Stadt selbst genutzt werden kann.

Atemschutzstrecke, Übungsturm und Betriebsstelle für Digitalfunk

Das Feuerwehrhaus dient nicht nur als Garage für die Fahrzeuge, sondern kann natürlich auch für Übungs- und Schulungszwecke genutzt werden. Im großen Turm, der schon von der Autobahn zu sehen ist, werden die Schläuche zum Trocknen aufgehängt. Im Turm kann zudem unter Realbedingungen für Gefahrensituationen in Treppenhäusern und auf Balkonen geübt werden.

Für Atemschutzträger, welche bei Einsätzen sich in noch brennende Häuser begeben, gibt es eine neue Atemschutzstrecke, in der die Leistungsfähigkeit der Feuerwehrleute geprüft werden kann. In der Strecke, die aus vielen Gittern und Hindernissen besteht, wird mit Nebel, Licht- und Toneffekten ein reales Szenario simuliert, um einem echten Einsatz möglichst nahezukommen.

Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Zusammenlegung des Digitalfunks für die Landkreise Neu-Ulm und Günzburg in einer Betriebsstelle. Funkgeräte, die die Feuerwehren in den beiden Landkreisen genutzt werden, können am neuen Standort gewartet und upgedatet werden. 

Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich auf über zehn Millionen Euro. Finanziert wurde das Bauvorhaben  von der Stadt Illertissen und dem Landkreis Neu-Ulm. Einen großen Teil. Sowohl die Vereinsmitglieder der Feuerwehr als auch die aktiven Feuerwehrdienstleitenden wurden von Anfang bis Ende des Bauvorhabens in der Planung und Umsetzung mit einbezogen. Rund 40 Baufirmen waren am Projekt beteiligt. 

Kreisbrandmeister und Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Illertissen Klaus Butterhof sagte uns:

Unser neues Feuerwehrhaus soll ein Haus der Generationen werden. Uns ist es wichtig, dass der kleinste bis zum ältesten unser Haus nutzen kann. Die Generationen sollen sich wiederfinden, sodass wir auch in der weiten Zukunft wieder gemeinsam hoffentlich auf noch einmal 150 Jahre Feuerwehr Illertissen zurückblicken können.

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