Immer mehr Gewalt gegen Rettungs- und Einsatzkräfte

In Baden-Württemberg steigt die Gewalt und Beleidigungen gegen Rettungs- und Einsatzkräfte. Nach Angaben des Innenministeriums seien die Gewaltdelikte auf 190 Fälle gestiegen.




Wenn Feuerwehrleute oder auch andere Einsatzkräfte zur Hilfe eilen, müssen Sie häufig mit Beleidigungen, Beschimpfungen und auch gewalttätigen Angriffen rechnen. Das Innenministerium hat auf Antrag der CDU erklärt, dass die Gewalt gegen Feuerwehrleute deutlich zugenommen habe. Demnach hätte es in Baden-Württemberg fast viermal so viele Angriffe auf Einsatz- und Rettungskräfte gegeben, wie noch 2011.

Landkreis Ravensburg auf Platz 3

Im Landkreis Ravensburg seien insgesamt 11 Mal haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrleute von Bürger*innen angegriffen worden. Diese Zahlen seien ein wichtiger Appell an die Gesellschaft und Politik, sagten die CDU-Landtagsabgeordneten Raim, Schuler und Haser. Denn solche Vorfälle zeigten fehlenden Respekt vor der Arbeit dieser Menschen und erschwere diese zusätzlich. Der Kontakt zur Blaulichtfamilie müsse noch mehr gestärkt werden. Denn dabei handle es sich um „Respekt gegenüber unserer Blaulichtfamilie heißt Respekt vor dem Staat, vor Ehrenamtlichen, vor Menschen, die Gutes leisten und für die Gemeinschaft.“, so die Abgeordneten in ihrer Pressemitteilung.

Im Kreis Biberach gab es laut den Angaben des Innenministeriums im Jahr 2019 nur einen Fall von Gewalt gegen Einsatzkräfte. Im Bodenseekreis sowie im Kreis Konstanz gab es im vergangenen Jahr 6 Vorfälle. In den Landkreisen Heidenheim und Sigmaringen gab es 2019 zwei Fälle. Im Kreis Biberach wurden Einsatzkräfte einmal angegangen.

 

 

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