Immobilienmarkt kann Corona verkraften

Die Nachfrage steigt, das Angebot bleibt gering – Immobilien waren im vergangenen Jahr nach wie vor heiß begehrt. Das geht aus dem neuesten Wohnmarktbericht der Firma Tentschert Immobilien hervor. Auch in Corona-Zeiten sagt Martin Tentschert stabile Immobilienpreise voraus.

Sowohl die Kaufpreise für Wohnungen als auch für Häuser in Ulm und Neu-Ulm stiegen im letzten Jahr zum Teil an – zum Teil um rund 15 Prozent. Auch die Mieten sind in Ulm und Neu-Ulm gestiegen, wenn auch geringer als die Kaufpreise. Nach einer Erhöhung um 2,4 Prozent in Ulm kostet der Quadratmeter nun durchschnittlich 8,91 Euro, in Neu-Ulm sind es nach einem Anstieg von fast 5,9 Prozent nun 8,40 Euro pro Quadratmeter Mietfläche. Die teuersten Stadtteile sind durchwegs die beiden Stadtmitten und Söflingen.

Der aktuelle Bericht bildet das Jahr 2019 ab – Trotz der Corona-Krise macht sich Geschäftsführer Martin Tentschert aber keine Sorgen um den Immobilienmarkt. Jetzt sei Zeit zum Kauf und Verkauf, aber auch zur Vorbereitung. Vom Spekulieren jedoch rät er ab. Der Immobilienmarkt ist in Ulm und Neu-Ulm in Nachfrage und Angebot so unausgeglichen, dass auch ein Rückgang an Immobilienangeboten kein Problem ist.

Tentschert reagiert auf die Corona-Krise außerdem mit Online-Besichtigungen. Trotzdem: Auch Termine vor Ort, Finanzierungen und Notartermine gibt es noch trotz Corona.

Detaillierte Informationen zur Wohnmarktentwicklung gibt es im Wohnmarktbericht von Tentschert Immobilien.

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