In Ulm und Lauingen gedreht: „Strange River“ gewinnt Filmpreis

Coming-of-Age-Drama

Ein Film mit starkem Donau-Bezug ist beim Filmfest München ausgezeichnet worden: „Strange River“ wurde unter anderem an der HfG Ulm und in Lauingen gedreht. Ende August kommt das Werk ins Kino.

Der Kinofilm „Strange River“ hat beim Filmfest München den mit 100.000 Euro dotierten CineCoPro Award gewonnen. Ausgezeichnet wurden die deutschen Koproduzenten Fabian Altenried, Sophie Ahrens und Kristof Gerega von Schuldenberg Films. Für die Region ist der Film besonders spannend: Teile der Geschichte spielen in Ulm, gedreht wurde unter anderem an der Hochschule für Gestaltung auf dem Kuhberg und in Lauingen.

Die HfG Ulm ist Teil der Handlung

„Strange River“ ist das Langfilmdebüt des katalanischen Regisseurs Jaume Claret Muxart. Im Mittelpunkt steht der 16-jährige Dídac, der mit seiner Familie auf dem Fahrrad entlang der Donau unterwegs ist und dabei immer wieder einem rätselhaften Jungen begegnet.

Auch Ulm wird dabei Teil der Geschichte. Der Vater der Filmfamilie ist Architekt, deshalb besucht die Familie die Hochschule für Gestaltung. Die entsprechenden Szenen wurden direkt an der HfG Ulm gedreht. Die Aufnahmen dort entstanden bereits im Sommer 2023.

Auch Lauingen war Drehort

Ein weiterer Drehort liegt in Bayerisch-Schwaben: In Lauingen im Landkreis Dillingen entstanden Szenen im Unteren Brunnental. Damit führt die filmische Reise entlang der Donau auch durch unsere Region.

„Strange River“ feierte 2025 seine Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Venedig. Beim Filmfest München folgte nun die Auszeichnung mit dem CineCoPro Award, einem Preis für deutsche Koproduzenten.

Der Film kommt am 27. August 2026 in die deutschen Kinos. Dann ist die HfG Ulm auch auf der großen Leinwand zu sehen.

Trailer zum Film

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