Schon vor den Pfingstferien wurde das Waldkinderland in Biberach von Fremden zerstört. Jetzt benötigt die Jugendkunstschule Biberach, die für das Waldkinderland verantwortlich ist, Unterstützung.
Der Wald gehört der Stadt Biberach. Diese stellt der Jugendkunstschule aber schon seit über 25 Jahren den Wald für das Waldkinderland zur Verfügung. Seit Anfang an steht dort der Lehmofen. Er wird bei jeder Ferienfreizeit zum Brotbacken und für die Töpferwerke verwendet. Jetzt ist er zerstört. Jemand hat mehrfach brutal auf den Ofen eingeschlagen, sodass das Dach fast komplett eingebrochen ist. So ist der Ofen nicht mehr zu gebrauchen. Er muss repariert werden. Deshalb sucht die Jugendkunstschule jemanden, der den Lehmofen auf ehrenamtlicher Basis wieder zusammenbaut.
Damit keine weiteren Fremden das Waldkinderland verwüsten, ist geplant, eine Wildkamera zu installieren und Schilder aufzustellen, die darauf hinweisen.
Zudem wurden auch Holzhütten zerstört. Eine der Aktionen des Waldkinderlands ist das Bauen von Holzhütten. Diese wurden jedoch zerstört. Übrig bleibt jetzt nur noch Holz, das zu Teilen gebrochen ist. Zudem kann durch die Beschädigungen nicht mehr jedes Holzstück genutzt werden. Damit stehen die Verantwortlichen dieser Ferienfreizeit vor ihrem nächsten Problem. Sie brauchen neues Holz für die Sommerferien. Auch über eine Holzspende, die ihnen in den Wald gebracht werden könnte, würden sie sich sehr freuen.
Einen Kostenvoranschlag für den Ofen hat die Schule bereits eingeholt. Dieser würde bei circa 1.000€ liegen. Geld, das sie nicht besitzen. Wer dem Waldkinderland helfen möchte, egal ob mit einer Holzspende, der Reparatur des Lehmofens oder einer Geldspende, kann sich unter der Telefonnummer 07351/301984 bei der Jugendkunstschule melden.