Keine "Grauen Flecken" im Alb-Donau-Kreis

schnelles Internet

Der Alb-Donau-Kreis bekommt schnelleres Internet: Im Herbst startet der Ausbau für das Glasfasernetz in 15 Städten und Kommunen. "Graue Flecken" werden erschlossen.

Mit einem bundesweiten Programm soll die digitale Infrastruktur an sogenannten „Grauen Flecken“ gefördert werden. „Grauen Flecken“: Das sind Adressen, an denen bereits über 30 MBit anliegen, jedoch noch kein gigabitfähiges Netz – sprich keine Glasfaser. Die Übertragungsgeschwindigkeit mit solchen Bandbreiten entspricht annähernd Lichtgeschwindigkeit und der Datentransfer erfolgt nicht elektrisch, sondern optisch. Photonen statt Elektronen übertragen also die Signale. Der große Vorteil: die hohen Übertragungsraten.

Warum braucht es Glasfaser?

Bis vor einigen Jahren waren digitale Daten größtenteils über Kupferkabel (DSL) übertragen worden. Digitale Anwendungen wurden in den letzten Jahren immer komplexer und vor allem datenintensiver. Die Kupferanschlüsse erbringen deshalb oft nicht mehr die gewünschte Leistung. Für eine zukunftsfähige, digitale Infrastruktur , die  flächendeckenden gigabitfähig ist, wird deshalb der Breitbandausbau von Land und Bund finanziell gefördert. Den südwestliche Alb-Donau-Kreis bezuschusst der Bund mit rund 87,6 Millionen Euro. Dazu kommen Fördermittel in Höhe von 70,1 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg.

Wer macht’s?

Für den Ausbau im südwestliche Teil des Landkreises ist die OEW Breitband GmbH verantwortlich.

So kommen wir nun endlich von der Vorbereitung und Planung in die Realisierung unserer Vision und der Breitbandausbau im Alb-Donau-Kreis kann in die nächste Runde gehen, Ulrich Herzog, Geschäftsführer von OEW.

Der Ausbau startet bald

Im Herbst sollen die ersten Bagger in den südwestlichen Kommunen des Landkreises rollen. Die 15 Städte und Gemeinden, in denen nun der Ausbau beginnt sind:

Wie weit ist der Ausbau bereits?

Der Breitbandausbau in manchen Teilen des Landkreises läuft bereits.

Der kreisweite Backbone, also Hauptstrang, ist mit 638 Kilometer Leerrohr-Trassen fertig gestellt, davon sind aktuell schon rund 517 Kilometer in Betrieb, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Alb-Donau-Kreises, der OEW Breitband GmbH und Komm.Pakt.Net. (kommunaler Pakt zum Netzausbau).

Zudem wurden bereits 178 Kilometer Ortsnetze gebaut. Rund 56 Kilometer seien aktuell in Betrieb.

 

Das könnte Dich auch interessieren

08.10.2025 Oberdischingen: Glasfaserausbau beginnt endlich Den offiziellen Auftakt begleitete Bürgermeister Wolfgang Schmauder mit Kollegen aus Politik und Internetversorgung. Gemeinsam setzten sie den ersten Spatenstich für den Glasfaserausbau, der den Bürgern in Oberdischingen künftig deutlich schnellere Internetverbindungen ermöglichen soll. Upgrade für viele Anwohner Insgesamt sollen rund 500 Anschlüsse entstehen und etwa 17 Kilometer Tiefbauarbeiten durchgeführt werden. Die Investitionssumme liegt bei rund 04.07.2025 Windkraftausbau im Alb-Donau-Kreis: 119 neue Anlagen beantragt Der Alb-Donau-Kreis treibt den Ausbau der Windkraft voran. Wie das Landratsamt mitteilt, sind bis zum 30. Juni insgesamt 27 Anträge für 119 neue Windräder eingegangen. Sechs dieser Anlagen wurden bereits genehmigt – sie liegen in Gebieten, die als Vorrangflächen für Windenergie vorgesehen sind. Ermöglicht wird das schnelle Vorgehen durch eine bundesweite Regelung: Wer bis Ende 19.05.2025 370 Millionen Euro: Kreistag beschließt Klinikneubau in Ehingen Der Kreistag des Alb-Donau-Kreises hat am heutigen 19. Mai 2025 den Neubau des Alb-Donau Klinikums am Standort Ehingen beschlossen. Damit reagiert der Landkreis auf die Herausforderungen der Krankenhausreform, den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel – und will ein starkes Zeichen für eine zukunftsfähige medizinische Versorgung setzen, wie es in einer Mitteilung des Landratsamts Alb-Donau-Kreis heißt. 31.03.2025 Info-Kampagne für eine bessere Umwelt: kein Plastik in die Biotonne Vor allem Plastiktüten – auch solche, die als kompostierbar gelten, sind ein Problem. Denn der eingesammelte Biomüll wird kompostiert. Und deshalb gehören dort auch keine Fremdstoffe rein. Der hochwertige Dünger aus dem Bioabfall kommt in der Landwirtschaft zum Einsatz und ist ein wichtiger Baustein für die Nahrungsmittel-Erzeugung. Außerdem entsteht bei der Kompostierung auch Biogas, aus