Wir erinnern und alle, ganz klar, an E.T. - Der Außerirdische“ mit der wohl schönsten Kino-Freundschaft mit einem Außerirdischen – bis jetzt! Denn in „Der Astronaut – Project Hail Mary“ treffen wir in einem fernen Sonnensystem einen außerirdischen Freund namens „Rocky“!
Aber von vorne: Ryland Grace ist leidenschaftlicher Bio-Lehrer und lebt glücklich in seiner Kleinstadt-Blase, bis die strenge UNO-Beauftragten Eva Stratt in aus seiner heilen Welt reißt, denn: Die Welt geht unter! Und genau dieser Herr Lehrer hat den Grips dafür, das Problem zu lösen! Und die Lösung liegt im Tau-Ceti-System, 12 Lichtjahre entfernt.
Also wird Ryland Grace auf ein echtes Himmelfahrtskommando geschickt, erwacht nach jahrelangem Tiefschlaf allein und zerzaust in den Tiefen des Weltraums und – ist nicht allein. Denn das krabbenartige Steinwesen, dass er „Rocky“ tauft, hat genau dasselbe Problem! Zwischen den beiden grundverschiedenen Lebensformen entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und gemeinsam nehmen sie den Kampf um die Rettung ihrer beider Welten auf!
„Der Astronaut“ ist die Verfilmung des Buches von Andy Weir, der auch schon „Der Marsianer“ geschrieben hat, mit Matt Damon als Welterfolg verfilmt. In der Hauptrolle jetzt sehen wir einen Ryan Gosling, den Kritiker hier mit Lob überschütten. An seiner Seite brilliert die fantastische Sandra Hüller, unserem deutschen Hollywood-Export, der demnächst neben Tom Cruise zu sehen sein wird. Also geballte Starpower, die nur noch von „Rocky“, dem Außerirdischen übertrumpft wird, der als Mischung aus Roboter-Puppe und Computer-Effekten zum Leben erweckt wird.
Der Film ist ein visuelles Feuerwerk und verbindet großes Gefühlskino mit überraschend viel Humor und übersprudelndem Ideenreichtum. Wenn ihr also Lust auf eine echte Buddy-Komödie im All über Seelenverwandtschaft und Zusammenhalt habt, dann zieht euch eure Raumanzüge an und ab in „Der Astronaut – Project Hail Mary“ – nur im Kino!