Bleich, alt, fett, hässlich und arrogant – das ist der Milliardär und Erdölmagnat Digger Rockwell, der mächtigste Mann der Welt. Dazu ist der Mann noch völlig verschroben, skrupellos und frönt seinen täglichen Allmachtsfantasien. Und genau diesen irren Kerl spielt Tom Cruise in der neuen schwarzen Komödie von Star-Regisseur Alejandro González Iñárritu, der schon mit „21 Gramm“, „Birdman“ oder „The Revenant“ Kinogeschichte geschrieben und Filmpreise gesammelt hat, darunter drei Oscars. Das schonmal zu den Gründen „Digger“ auch wirklich im Kino zu sehen.
Und – worum geht’s? Digger Rockwell begibt sich auf eine schier ausweglose Mission, um zu beweisen, dass er der Retter der Menschheit ist, bevor die von ihm selbst ausgelöste Katastrophe… einfach alles komplett zerstört.
Mehr muss man garnicht über „Digger“ sagen, denn so wahnwitzig wie Tom Cruise in seiner Rolle steckt, so irre ist auch der ganze Film. Und obendrauf sieht er auch noch fantastisch aus, also der Film, nicht Herr Cruise. Hier liefert schlichtweg jede Abteilung eine echte Meisterleistung – und selbst Cruise sagt: sowas hat er noch nie gemacht. Und wenn das einer sagt, der an einem Hochhaus entlang gerannt ist...
Ein weiteres Highlight sind Hollywood-Legende John Goodman als völlig fertiger US-Präsident und der deutsche Hollywood-Export-Schlager Sandra Hüller, der sich spätestens seit „Der Astronaut“ mit Ryan Gosling verdientermaßen alle Studiotüren in Hollywood von selbst öffnen.
Also Leute, macht euch auf einen völlig irren Ritt gefasst, der euch 129 Minuten lang und frei ab 12 in die Kinosessel pressen wird!
„Digger“ – nur im Kino.