Ein Tennisclub irgendwo in der deutschen Provinz. Bei der Mitgliederversammlung steht ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung: Ein neuer Grill. Der Vorschlag einen zweiten für einen türkisch-stämmigen Spieler zu kaufen sorgt schnell für Ärger im Verein. Warum? Gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Und schon gibt's eine Grundsatzdiskussion - und dabei wird's immer hitziger. Ob sich die Mitglieder nochmal zusammenraufen können? Das wird sich zeigen! Wer also wissen will, wie wir Deutschen so ticken, der geht auf eine Mitgliederversammlung.
Der neue Film „Extrawurst“ ist nicht nur eine Knaller-Komödie im Stil von „Der Vorname“ oder „Alter weißer Mann“, sondern obendrauf noch das große Kino-Comeback von Hape Kerkeling in einer Hauptrolle - 16 Jahre nach dem letzten „Horst Schlämmer“-Film!
Neben dem Altmeister brillieren Christoph Maria Herbst, klar, den kennen wir als „Stromberg“, und Fahri Yardım, den kennen wir aus „Honig im Kopf“ oder als Synchronstimme von Rocket in den „Guardians of the Galaxy“-Filmen. Also ein deutsches Star-Aufgebot in einem Film, der nicht nur Schenkelklopfer deluxe mit perfektem Timing und bester Trefferquote zu bieten hat, sondern bei dem einem das Lachen auch mal im Hals stecken bleibt. Denn, „woke“ oder nicht, irgendwo erwischen uns alle in den zugespitzten Klischees dieser Knaller-Komödie.
Also – Grill raus, äh, Popcorn holen und ab geht’s in „Extrawurst“ – nur im Kino.