Am 16. Oktober, um genau zu sein – kam der heiß erwartete vierte Film von Quentin Tarantino: Kill Bill: Volume 1 in die Kinos. Und wurde zurecht komplett abgefeiert. Ich war da leider erst drei, heißt: viel zu jung, um so etwas zu sehen. Sonst wäre ich ganz sicher auch einer der Leute gewesen, die aus dem Kino gekommen sind und sofort mehr Kill Bill wollten.
Zum Glück mussten die Fans aber nicht lange warten: Kein Jahr später, am 16. April 2004, kam Kill Bill: Volume 2, der dieses Epos zu seinem glorreichen Ende geführt hat.
Eigentlich sollte es für die ehemalige Killerin Beatrix Kiddo, besser bekannt als „die Braut“, der glücklichste Tag ihres Lebens werden. Aber ihre ehemaligen joa Arbeit Kolleginnen und Kollegen denken gar nicht daran, ihr die Hochzeit zu lassen. Stattdessen richten sie ein Blutbad an, das die Braut nur ganz knapp überlebt. Als sie vier Jahre später im Krankenhaus aus dem Koma aufwacht und ihr klar wird, was passiert ist, schwört sie blutige Rache und zwar nicht nur an ihren ehemaligen Wegbegleitern, sondern auch am Drahtzieher und ihrem ehemaligen Liebhaber Bill, der hinter dem Mordversuch an ihr steckt.
So zurück ins jetzt: wie der Name schon verrät, wurden in The Whole Bloody Affair Kill Bill: Volume 1 und Volume 2 zu einem einzigen mit noch nie auf der großen Leinwand gezeigten Szenen ergänzten, durchgehenden Film zusammengelegt (so wie es Tarantino die beiden streifen auch angedacht hatte).
Also an alle Tarantino-Fans: Ihr wisst, was zu tun ist. Und alle, die Kill Bill noch nie gesehen haben ihr wisst definitiv, was zu tun ist: Schärft eure Hattori-Hanzo-Klinge übt nochmal den „Fünf-Punkte-Handflächen-Explosions-Herz-Stoß“ und macht euch bereit für einen der blutigsten Rachezüge, die ihr je gesehen habt – in Kill Bill: The Whole Bloody Affair. Nur im Kino.