Kritiker betiteln „Marty Supreme“ schon jetzt als den besten Film des Jahres, der Streifen ist immerhin auch schon für 9 Oscars nominiert, und mindestens einen wird er schon absahnen. Nominiert ist auch Hauptdarsteller Timothée Chalamet, den kennen wir als Messias im SciFi-Blockbuster „Dune“ oder als Folk-Ikone Bob Dylan in "Like A Complete Unknown" – aber nicht nur er ist das Besondere an diesem Film.
Worum geht’s eigentlich? Das ist ganz einfach: Wir schreiben das Jahr 1952. Der junge Schuhverkäufer Marty will Weltmeister im Tischtennis werden. Er hat aber überhaupt kein Geld für eine Profikarriere, dafür aber eine sehr „lockere Gosch“. Damit schwätzt er sich von einem Chaos ins nächste, schafft es auf die ganz großen Turniere, in ein Zimmer im Ritz und sogar in eine Affäre mit einer ehemaligen Stummfilmdiva, gespielt von Gwyneth Paltrow – die kennen wir z.B. aus „Iron Man“ oder „Shakespeare in Love“.
„Marty Supreme“ ist eine völlig irre Odyssee eines jungen Mannes in den 50-er Jahren, angelehnt an die Biografie des legendären amerikanischen Tischtennisspielers, Showmans und Lebenskünstlers Marty Reisman. Den kennt man hierzulande zwar eher nicht, das macht aber nichts – denn der Film, ja, ist in sich vielleicht wirklich einfach der beste des Jahres. Um das rauszufinden, brauchts aber keinen Oscar, sondern ein Kinoticket, eine Tüte Popcorn, und einen gemütlichen Sessel.
„Marty Supreme“ – nicht verpassen – nur im Kino!