Bevor wir loslegen, machen wir einen kleinen Geschichtskurs. Das ist nämlich nicht der erste Street-Fighter-Film, den wir bekommen haben. 1995, da war ich noch heiße Luft, kam nämlich „Street Fighter – Die entscheidende Schlacht“ mit Jean-Claude Van Damme in die deutschen Kinos. Der gilt unter Kritikern und Fans überwiegend als ziemlich schlecht, hat sich im Laufe der Zeit aber einen gewissen „So bad it’s good“-Kultstatus erarbeitet. Dann kam noch „Street Fighter: The Legend of Chun-Li“. Der hat aber genauso schlecht abgeschnitten wie der erste. Also, das ist der Stand der Dinge, den der neue Teil, der nur „Street Fighter“ heißt, im Nacken hat.
Aber worum geht’s denn eigentlich im neuen Street Fighter? Im Jahr 1993 werden die Rivalen Ryu und Ken Masters von der geheimnisvollen Chun-Li rekrutiert, um sich im World Warrior Tournament zu messen, bei dem Kämpfer aus aller Welt gegeneinander antreten.
Während im Ring allein Stärke, Können und Durchhaltevermögen über Sieg oder Niederlage entscheiden, braut sich hinter den Kulissen eine weit größere Gefahr zusammen. Verantwortlich dafür ist der skrupellose M. Bison, der das Turnier für seine finsteren Pläne nutzen will.
Um ihn aufzuhalten, müssen Ryu und Ken ihre Differenzen überwinden und zusammenarbeiten. Während der Wettbewerb immer weiter eskaliert, merken die beiden, dass es hier um viel mehr geht als nur das World Warrior Tournament. Ob sich der neue Street-Fighter-Film zu seinen Vorgängern gesellen darf oder ob er siegreich aus dem Ring steigt, wird sich noch zeigen. Die Kämpfe sehen definitiv abgedreht, unterhaltsam und bretthart aus.
Wenn das genau das Richtige für euch ist, dann bindet euch euer Stirnband um, zieht die Boxhandschuhe an und ab mit euch in „Street Fighter“ – nur im Kino!