Was passiert, wenn der Mensch, den du liebst, zu etwas anderem wird? Damit titelt der neue Universal-Monsterfilm. Darin geht’s um Blake, einen Ehemann und Vater aus San Francisco. Der erbt sein abgelegenes Elternhaus auf dem Land und überredet seine Frau Charlotte dazu, eine Auszeit von der Stadt zu nehmen und sich das Haus gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter Ginger anzusehen.
Aber als sich die Familie dem Bauernhaus mitten in der Nacht nähert, wird sie von einem unbekannten Tier angegriffen, Blake wird dabei am Arm verletzt. In einem verzweifelten Fluchtversuch verbarrikadiert sich die Familie im Haus, während die Kreatur die Umgebung durchstreift. Im Laufe der Nacht beginnt Blake sich dann immer seltsamer zu verhalten und sich in etwas Fremdes zu verwandeln.
Charlotte muss sich dann auch bald entscheiden, ob der Schrecken im Haus tödlicher ist als die Bedrohung, die draußen lauert.
Mit „Wolf Man“ präsentieren die Horrorspezialisten von Blumhouse, die schon mit „Paranormal Activity“ oder „Get Out“ Horror-Erfolge gefeiert haben nach „Der Unsichtbare“ jetzt die nächste Wiederbelebung der alten Universal-Monster, die in den 1930ern mit „Dracula“ oder „Frankenstein“ ihre Kino-Anfänge feierten.
Dabei ist „Wolf Man“ wirklich abstoßend ekelhaft, richtig gruselig und wartet mit ein paar richtig innovativen Ideen auf, was die düstere Inszenierung angeht. Bleibt also abzuwarten, ob auch „Dracula“ oder „Frankenstein“ bald neu entfesselt werden.
Bis dahin dürfen sich Fans über die Schrecken der Werwolf-Legende freuen – mit „Wolf Man“ – jetzt im Kino!