Kirchenfragen, Mahnwache und Wehrpflicht: Ulmer Friedenswochen gehen in die zweite Woche

Kirchenfragen, Mahnwache und Wehrpflicht

Die Ulmer Friedenswochen gehen weiter. In dieser Woche gibt es in Ulm und Neu-Ulm unter anderem eine Mahnwache, eine Ausstellung und eine Schilderaktion gegen Wehrpflicht, bei der besonders junge Menschen im Mittelpunkt stehen.

Die 22. Ulmer Friedenswochen starten heute in ihre zweite Veranstaltungswoche. Bis Sonntag gibt es in Ulm und Neu-Ulm wieder mehrere Termine rund um Frieden, Krieg, Menschenrechte und gesellschaftliches Zusammenleben.

Diskussion und Friedensmahnwache in Ulm

Los geht es am heutigen Montag um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Mitte in der Schaffnerstraße. Bei der Veranstaltung „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ geht es um die Frage, wie die evangelische und katholische Kirche heute auf Frieden und Konflikte blicken.

Am Mittwoch findet von 17 bis 17:30 Uhr am ehemaligen Berblingerbrunnen in der Ulmer Innenstadt wieder die wöchentliche Friedensmahnwache statt. Dabei geht es unter anderem um die Kriege in der Ukraine sowie in Israel und Palästina.

Danach beginnt um 18 Uhr im Bürgerhaus Mitte die Veranstaltung „Lauf in meinen Schuhen“. Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten berichten dort von ihren Erfahrungen und diskutieren miteinander.

Junge Menschen bei Aktion gegen Wehrpflicht im Fokus

Am Samstag, 12. September, gibt es von 11 bis 13 Uhr in der Hirschstraße eine Schilderaktion gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und gegen Kriegspropaganda. Die Veranstalter beziehen sich dabei ausdrücklich auf aktuelle Schülerproteste gegen eine Wehrpflicht. Die Aktion greift besonders die Sorgen junger Menschen rund um eine mögliche Wehrpflicht auf.

Am Freitag startet außerdem im EinsteinHaus die Ausstellung „Gesichter des Friedens“. Sie zeigt zwölf Menschen, die Krieg selbst erlebt haben und sich heute für Frieden einsetzen. Die Ausstellung läuft bis zum 2. Oktober.

Konzert und Gottesdienst zum Wochenende

Am Samstagabend spielt die Gruppe Vientos de Poniente im Stadthaus Ulm Lieder des chilenischen Musikers Victor Jara. Das Konzert für die Menschenrechte beginnt um 20 Uhr.

Am Sonntag folgt um 10 Uhr ein Friedensgottesdienst in der Petruskirche in Neu-Ulm. Anschließend gibt es ab 11 Uhr ein Gespräch über die Predigt bei Kaffee und Tee.

Hier geht’s zum kompletten Programm.

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