Acht Kindertageseinrichtungen aus dem Landkreis Neu-Ulm und dem benachbarten Unterallgäu nahmen an der Qualifizierung teil. Sechs davon stellten bei der Abschlussveranstaltung ihre Projekte und Erfahrungen vor.
Im Mittelpunkt stand nicht, die Kinder einfach vor der Bildschirm zu setzen. Stattdessen sollten sie selbst kreativ werden. Sie fotografierten mit Tablets, erstellten digitale Collagen, produzierten Kurzfilme und nahmen eigene Hörbücher auf.
Die Kinder konnten damit Erlebnisse dokumentieren, Geschichten erzählen und sich bewusst mit Bildern, Filmen und Sprache beschäftigen. Digitale Medien wurden so als Werkzeug für Kreativität, sprachliche Bildung und Mitbestimmung eingesetzt. Die Kampagne war im September 2025 gestartet.
Nach fünf Jahren endet die bayernweite Kampagne „Startchance kita.digital“. Einen weiteren Jahrgang wird es nicht geben. Der Landkreis Neu-Ulm hat sich allerdings als Standort für sogenannte Kita.digital-vor-Ort-Angebote qualifiziert.
Damit sollen auch künftig Netzwerktreffen, Fortbildungen und Auffrischungskurse für Kindertageseinrichtungen im Landkreis angeboten werden. Nach Angaben von Landratsamt-Fachbearbeiterin Elke Breitinger hat der Landkreis Neu-Ulm in den vergangenen fünf Jahren bayernweit die meisten Kitas über die Kampagne erreicht.
An der letzten Runde nahmen der Kindergarten St. Alexander in Ottobeuren, der Evangelische Bonhoeffer-Kindergarten und der Evangelische Griesmayer-Kindergarten in Neu-Ulm/Pfuhl, die katholischen Kindergärten St. Laurentius in Elchingen-Thalfingen sowie St. Peter und Paul in Oberelchingen, der Kindergarten Oberroth, der Naturkindergarten „Die Waldbienen“ in Illertissen und die Krippe Zachäus-Nest in Neu-Ulm teil.