Kita "Knopfschachtel" in Ulm: Eltern fordern neue Räume nach Schimmelschaden

Wie geht's weiter?

Die freie Kita "Knopfschachtel" in Ulm ist seit einem Jahr wegen Schimmelbefall nach einem Wasserschaden geschlossen. Die Eltern kämpfen seither für neue Räumlichkeiten.

Seit über einem Jahr ist die freie Kindertagestätte „Knopfschachtel“ auf dem Ulmer Eselsberg wegen Schimmelbildung nach einem Wasserschaden geschlossen. Die Elterninitiative kämpft seither für neue Räumlichkeiten, nachdem die bisherige Containerlösung aufgrund hoher Kosten von Seiten der Stadt verworfen wurde.

Wasserschaden führte zur Schließung der Kita

Im Sommer 2023 musste die „Knopfschachtel“ plötzlich evakuiert werden, da nach einem massiven Wasserschaden gesundheitsschädlicher Schimmel entstand. Seitdem sind die 20 betreuten Kinder und die vier Erzieherinnen in zwei provisorischen Räumen der Johanniter-Kita untergebracht.

Trotz der provisorischen Unterbringung fordern die Eltern endlich eine langfristige Lösung. Sie kämpfen für den Erhalt der Kita und wünschen sich von der Stadt Ulm eine konkrete Zusage. Die angedachte Containerlösung wurde jedoch kostenbedingt abgelehnt, was bei den Eltern auf Unverständnis stößt.

Kundgebung vor der Gemeinderatssitzung geplant

Um den Druck auf die Stadt zu erhöhen, plant die Elterninitiative am heutigen 16. Oktober eine Kundgebung vor dem Ulmer Rathaus. Sie hoffen, dass der Gemeinderat, der sich an diesem Tag trifft, ihr Anliegen unterstützt und finanzielle Mittel für die Kita bereitstellt. Das hat uns die Kita auf Nachfrage bestätigt.

Die freie Kita „Knopfschachtel“ verfolgt ein besonderes pädagogisches Konzept, das auf demokratischer Teilhabe der Kinder, Ganzheitlichkeit und Naturverbundenheit basiert. Es gibt unter anderem regelmäßige Waldtage und Aktivitäten im eigenen Garten. Ziel der Elterninitiative ist es, ab Herbst 2025 die Kita wieder in eigenen Räumen zu eröffnen.

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