Kleintransporter-Fahrer stirbt auf der A8

Fahrer wohl nicht angeschnallt

Tödliche Verletzungen erlitt ein 65-jähriger Mann am Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 8 nahe Merklingen. Laut Polizei war der Mann nicht angeschnallt.

Gegen halb drei Uhr nachmittags war der Mann mit einem Kastenwagen in Richtung Stuttgart unterwegs. Auf Höhe des Parkplatzes Widderstall verengt sich die Autobahn von drei auf zwei Fahrspuren, dort staute sich der Verkehr. Der Transporterfahrer fuhr am Stauende mit großer Wucht auf das Heck eines Sattelzuges und schob den Transporter unter das Heck des Sattelzuges. Die Feuerwehr Merklingen trennte die beiden Unfallfahrzeuge und befreite den Mann schnell aus dem Fahrzeugwrack. Der Notarzt konnte das Leben des Mannes nicht mehr retten, er verstarb noch an der Unfallstelle. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Mann nicht angeschnallt.

Kilometerlange Staus Richtung Stuttgart

Für die Rettungs-Arbeiten musste die Autobahn in Richtung Stuttgart zeitweise gesperrt werden. Die Feuerwehr stellte neben dem Unfallwrack eine Sichtschutzwand auf, danach konnte der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstele vorbeigeleitet werden. Es bildete sich ein zeitweise bis zu neun Kilometer langer Stau.

Zwei Notfallseelsorger betreuten den körperlich unverletzten 48-jährigen Sattelzugfahrer sowie weitere Unfallzeugen und Ersthelfer. Ein Abschleppwagen transportierte den zerstörten Kleintransporter ab, der Sattelzug konnte mit eigener Kraft auf den nahegelegenen Parkplatz fahren. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 60 000 Euro. Der Verkehrsdienst Mühlhausen versucht nun die Unfallursache zu ermitteln.

Text/Foto: Thomas Heckmann

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