Ulm: Klimaaktivisten kleben sich auf Straße fest

Rund ums Theater Ulm ging nichts mehr

Am Ulmer Theater haben sich Klimaaktivisten, vermutlich von der "Letzten Generation" auf der Fahrbahn der Neutorstraße festgeklebt.

Auf der Kreuzung Olgastraße / Neutorstraße haben sechs Aktivisten mit Bannern, auf denen "Was wenn die Regierung es nicht im Griff hat?" steht, die Straße gesperrt. Mindestens zwei der jungen Protestanten waren mit Kleber an der Straße festgeklebt. Während die Ulmer Polizei, zusammen mit anderen Rettungskräften, die Aktivisten der letzten Generation teilweise von der Straße tragen musste, wurde der Sekundenkleber mit Öl und Holzkeilen von Rettungssanitätern gelöst.

"Es ist ärgerlich und lästig für die anderen Verkehrsteilnehmer, aber wir leben in einer Demokratie und da müssen auch Spontanversammlungen erlaubt sein" - Polizeisprecherin Andrea Wagner

Trotz erlaubter Spontanversammlung wird nun aber vermutlich trotzdem eine Strafe auf die Klimakleber zukommen.

Verkehrsprobleme

Der Polizeieinsatz endete gegen 11:30 Uhr. Der Verkehr wurde umgeleitet, dennoch kam es zu Verkehrsproblemen rund ums Theater. Autofahrer protestierten mit einem lauten Hupkonzert. Auch einige Schaulustige beobachteten das Spektakel am Theater und begleiteten es mit Buhrufen als auch mit einigen wenigen Unterstützungsbekundungen wie "Du bist nicht alleine" als die Aktivisten von der Polizei weggetragen wurden.

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