Die Klinik Krumbach kann den Umbau ihrer neuen ISI-Station weiter vorantreiben. Dafür bekommt sie 2,3 Millionen Euro Fördermittel aus dem Regierungskontingent 2026. ISI steht für „Interdisziplinäre somatische Inklusionsmedizin“.
Auf der Station sollen Menschen mit komplexen oder mehrfachen Behinderungen künftig gezielt nach ihren besonderen Bedürfnissen behandelt werden. Das Konzept wird seit dem vergangenen Jahr von der Klinik Krumbach gemeinsam mit dem Dominikus-Ringeisen-Werk vorbereitet.
Nach Angaben der Kreiskliniken Günzburg-Krumbach soll die neue Station innerhalb des nächsten halben Jahres aufgebaut werden. Dort soll ein interdisziplinäres Expertenteam zusammenarbeiten. Chefarzt Dr. Joachim Durner spricht von einem großen Mehrwert für die Patienten.
Die Förderung sei laut Klinik ein wichtiger Meilenstein für das Projekt. Ganz abgeschlossen ist die Planung aber noch nicht: Als nächster wichtiger Schritt stehen Verhandlungen mit den Kostenträgern an. Klinikvorstand Robert Wieland zeigt sich optimistisch, dass diese Gespräche in den kommenden Wochen erfolgreich abgeschlossen werden können.
Krumbachs Bürgermeister Florian Kaida sieht die neue ISI-Station als Bereicherung für den Klinikstandort und für die Gesundheitsversorgung in der Region. Auch das Dominikus-Ringeisen-Werk begrüßt den Fortschritt. Durch die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus Medizin und Behindertenhilfe soll die Station nach Einschätzung der Verantwortlichen über die Region hinaus Bedeutung bekommen.