"Knochenjob" - NGG fordert höhere Löhne in der Ulmer Fleischindustrie

harte Arbeitsbedingungen

Schwere Arbeit, wenig Lohn: Die NGG Ulm-Aalen-Göppingen setzt sich für höhere Bezahlung in der Fleischbranche ein. 14,50 Euro pro Stunde sollen den „Knochenjob“ fairer machen. Anfang Februar starten die Tarifverhandlungen.

Rund 6.600 Tonnen Fleisch landen in Ulm jährlich auf den Tellern – statistisch gesehen isst jeder Ulmer im Schnitt 51,6 Kilo Fleisch im Jahr. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) weist jedoch auf die oft harten Arbeitsbedingungen in der Ulmer Fleischproduktion hin.

„Wer Tiere schlachtet oder Fleisch verarbeitet, leistet Schwerstarbeit und verdient häufig nur den Mindestlohn von 12,82 Euro“, kritisiert Michael Gutmann, Geschäftsführer der NGG Ulm-Aalen-Göppingen. Die Gewerkschaft fordert deshalb einen Branchenmindestlohn von 14,50 Euro pro Stunde.

Gutmann betont die Belastung der Beschäftigten durch schwere körperliche Arbeit, Hitze, Kälte und Nässe. „Das ist ein Knochenjob, der besser bezahlt werden muss“, so Gutmann.

Die NGG will das Lohn-Plus bei den Tarifverhandlungen durchsetzen, die am 6. Februar 2025 beginnen.

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