Bald vier E-Scooter-Anbieter in Ulm und Neu-Ulm?

Es scheint, als käme nicht nur ein dritter, sondern bald auch ein vierter E-Scooter-Anbieter nach Ulm und Neu-Ulm.




Nach Zeus und Tier kann sich auch die Firma Lime sehr gut vorstellen, in Zukunft ihre E-Scooter hier bei uns anzubieten. Das teilt das Unternehmen auf DONAU 3 FM-Anfrage mit.

„Wir können uns sehr gut vorstellen in Zukunft unsere limettengrünen E-Scooter auch in Ulm zur Miete anzubieten und denken, dass sich unser E-Scooter-Service gut in das bestehende Verkehrsangebot einfügen könnten. Ob und wann wir in Ulm an den Start gehen werden, hängt von vielen Faktoren ab und natürlich spielt für Lime die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Städten und Behörden eine große Rolle“, so ein Lime-Sprecher.

Anbieter Bird hat schon einen Vertrag

Auf Anfrage teilte die Stadt Ulm mit, dass die Firma Lime tatsächlich mit Ulm und Neu-Ulm im Gespräch ist. Einen Vertrag gibt es aber noch nicht. Als weiterer Anbieter sei Bird auf die Städte zugekommen, heißt es. Dieser habe bereits einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.



Ulmer Polizei mahnt E-Scooter-Fahrer zur Vorsicht

Generell sehe die Polizei kein Problem in zusätzlichen E-Scootern in Ulm, sagt ein Sprecher der Polizei Ulm. „Es kann den Verkehr entlasten – grundsätzlich positiv. Es kann die Umwelt entlasten – grundsätzlich positiv. Aber es kann eben auch gefährlich werden, wenn man die Regeln missachtet. Wenn aber jeder die Regeln beachtet und alles im Straßenverkehr beachtet, dann ist das grundsätzlich positiv.“, so der Sprecher. Allerdings müssten sich alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten. Das sei leider nicht immer der Fall. Im Jahr 2020 hätte es bisher acht Verkehrsunfälle mit sogenannten Kleinfahrzeugen gegeben. Und bei diesen Unfällen seien insgesamt zwei Menschen schwer und sieben leicht verletzt worden.

Sieben dieser Unfälle seien von den Fahrern der Elektro-Kleinstfahrzeugen verursacht worden, nur einer von einem Autofahrer. „Das stimmt einen schon nachdenklich“, so der Sprecher. Die Ursachen seien zum einen Alkohol gewesen. Zum anderen hätten sich die Fahrer nicht an die Verkehrsregeln gehalten.

Außerdem unterschätzten viele Fahrer die Geschwindigkeit. Denn immerhin könne man mit den E-Scootern 20 km/h fahren. Außerdem gebe es weder eine Helm-Pflicht, noch eine Knautschzone, die einen Aufprall abfedern könnte.

Das könnte Dich auch interessieren

27.09.2025 Ulm: Über 15.000 Läufern beim Einstein-Marathon Die Veranstalter freuen sich über einen Teilnehmer-Rekord. Die meisten Läufer treten wie schon in den Vorjahren beim Halbmarathon an. Wegen des Einstein-Marathons sind viele Straßen in der Ulmer Innenstadt gesperrt, so auch die Herdbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm. Erwartet werden auch wieder viele Zaungäste und Fans, die die Läufer wieder zum Teil begeisternd anfeuern werden. 12.09.2026 6 am Club: Vor Sonnenaufgang schon gemeinsam unterwegs Podcast: Warum trifft man sich freiwillig früh morgens zum Laufen, Yoga oder Eisbaden? Im rund 20-minütigen Gespräch erzählt Tim vom 6AM Club Ulm, was hinter der wachsenden Community steckt. 01.07.2026 Günstiger, geregelter und moderner: Änderungen beim dott Sharing-Angebot Die Städte Ulm und Neu-Ulm haben die Konzession für das Sharing von E-Scootern und E-Bikes neu vergeben. Erneut erhielt dott den Zuschlag. Grundlage dafür ist die erstmalige Vergabe einer Konzession. Diese ersetzt die bisherige Kooperationsvereinbarung durch einen verbindlichen Rahmen mit klar definierten Anforderungen an Sicherheit, Servicequalität sowie der Nutzung des öffentlichen Raums. Annika Lecheler Planerin 12.05.2026 Stuttgart-Stammheim: Richterin lässt Saal räumen Nach wiederholtem Applaus und Jubelrufen aus den Zuschauerrängen ließ die Richterin kurzerhand den ganzen Saal räumen. Die Sitzung wurde erneut unterbrochen. Viele der Zuschauer sind Pro-Palästina-Aktivisten oder Freunde und Angehörige der Angeklagten. Sie skandierten die Parole «Free Palestine». Einzelne Zuschauer ließen sich von Justizbeamten aus dem Gebäude führen. Die Richterin hatte das Publikum davor vor