Kommt jetzt der "Terminator"? Ulmer Rüstungsfirma steigt bei KI Unternehmen ein

Künstliche Intelligenz (KI) für Verteidigungssysteme

Die Rüstungsfirma Hensoldt mit ihrem Ulmer Standort beteiligt sich am bayrischem KI-Unternehmen 21strategies. Zusammen soll die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) für Verteidigungssysteme vorangetrieben werden.

Kommt jetzt der „Terminator“? Die Rüstungsfirma Hensoldt mit ihrem Ulmer Standort beteiligt sich am bayrischem KI-Unternehmen 21strategies. Damit vereinbaren zwei der in ihren Branchen europaweit führenden Innovatoren eine strategische Zusammenarbeit. Ziel ist es, zusammen die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) der nächsten Generation für Verteidigungssysteme voranzutreiben. Mit neuen KI-Ansätzen der sogenannten Dritten Welle, wie beispielsweise kognitiver KI, sollen Entscheidungen in Gefechtssituationen und die Reaktion auf unbekannte Bedrohungen entscheidend beschleunigt werden.

Künstliche Intelligenz (KI) für Verteidigungssysteme

Beide Unternehmen arbeiten schon eng im Rahmen des Projektes „GhostPlay“ für das Zentrum Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr zusammen. GhostPlay schafft ein hoch performantes, synthetisches Simulationsumfeld (= Ghost), um mittels KI und in der Interaktion mit Gegnern, die verschiedene Leistungsprofile aufweisen, Entscheidungsverfahren unter Berücksichtigung unterschiedlicher Parameter (= Play) zu entwickeln. Das schreibt Hensoldt in einer Mitteilung.

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