Kreishaushalt: Biberach bleibt schuldenfrei

Kreisumlage soll steigen

Der Landkreis plant mit einem Gesamtvolumen von 406 Millionen Euro. Trotz eines geplanten Defizits von rund 1,5 Millionen Euro bleibt der Landkreis weiterhin schuldenfrei.

Landrat Mario Glaser hat am Dienstag (5. November) den Entwurf des Kreishaushalts 2026 in den Kreistag eingebracht. Der Etat sieht ein Gesamtvolumen von 406 Millionen Euro vor – davon entfallen allein 252 Millionen Euro auf den Sozialbereich. Erst ab dem Jahr 2027 sind Kreditaufnahmen vorgesehen.

„Biberacher Weg“ soll fortgesetzt werden

Für die Kreisumlage schlägt die Verwaltung eine Erhöhung um 4,5 Prozentpunkte auf 31 Prozentpunkte vor. Glaser machte jedoch deutlich, dass er durch „harte Sparmaßnahmen“ eine Reduzierung auf 29,5 Prozentpunkte für möglich hält – und das auch für das Folgejahr 2027 zusagen könne. „Das wäre immer noch der mit Abstand niedrigste Umlagesatz im ganzen Land“, betonte der Landrat. Er warnte zugleich davor, die Umlage weiter zu senken: Der Kreis würde an einem finanziellen Kipppunkt stehen.

Der Haushaltsentwurf wird in den kommenden Wochen in den Fachausschüssen öffentlich beraten. Die Verabschiedung des Kreishaushalts 2026 ist für den 12. Dezember 2025 vorgesehen.

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