Kreiskliniken Günzburg-Krumbach: Über 55.000 Euro für Hebammen-Teams

Gute Nachrichten für werdende Eltern

Mehr Geld für die Geburtshilfe im Kreis Günzburg: Die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach bekommen über 55.000 Euro zur Stärkung der Hebammenversorgung. Mit den Fördermitteln sollen zusätzliche Rufdienste gesichert und die Betreuung von Mutter und Kind weiter verbessert werden.

Gute Nachrichten für werdende Eltern im Kreis Günzburg: Die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach erhalten mehr als 55.000 Euro zur Stärkung der Hebammenversorgung. Das teilt der Landkreis Günzburg mit.

Bayerisches Geburtshilfe-Förderprogramm

Im Rahmen des bayerischen Geburtshilfe-Förderprogramms fließen für das Jahr 2025 insgesamt rund 35.000 Euro vom Freistaat Bayern an die Kliniken. Der Landkreis Günzburg beteiligt sich zusätzlich mit einem Eigenanteil von über 20.000 Euro. Damit stehen insgesamt 55.287 Euro zur Verfügung. Mit den Fördermitteln sollen zusätzliche Tag- und Nachtrufdienste der Hebammenteams sichergestellt werden. Ziel ist laut Landkreis eine wohnortnahe und hochwertige Betreuung von Mutter und Kind – vor, während und nach der Geburt.

Das Förderprogramm des Freistaats Bayern unterstützt Maßnahmen zur Verbesserung der Hebammenversorgung in Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung. Für jedes neugeborene Kind sind dabei 40 Euro Förderung vorgesehen. Insgesamt stellt Bayern dafür jährlich fünf Millionen Euro bereit.

Landrat Dr. Hans Reichhart und Klinikvorstand Robert Wieland sehen die Förderung als wichtigen Baustein für die langfristige Sicherung der Geburtshilfe in der Region.

Das könnte Dich auch interessieren

24.04.2026 Neuorganisation: BKH Günzburg baut Notfallversorgung aus Das Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg stärkt ab Mai seine Strukturen für die Behandlung akuter neurologischer Notfälle. Ziel ist es, Patienten künftig noch schneller und gezielter zu versorgen – insbesondere bei zeitkritischen Erkrankungen wie Schlaganfällen, epileptischen Anfällen oder plötzlichen Bewusstseinsstörungen. Kern der Neuerungen ist eine eigene Anlaufstelle für neurologische Notfälle mit fest zugeordnetem ärztlichen und pflegerischen Team. 07.08.2026 Vier Milane im Kreis Günzburg mit Giftköder getötet Vier streng geschützte Greifvögel sind im Kreis Günzburg offenbar durch einen Giftköder getötet worden. Bei Thannhausen-Burg wurden Mitte Juli zwei tote Rotmilane und zwei tote Schwarzmilane gefunden. In der Nähe lag außerdem ein totes Masthuhn. Verbotenes Insektizid nachgewiesen Untersuchungen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben ergeben, dass die Milane 28.07.2026 Günzburg begrenzt die Wahlplakatflut Die Stadt Günzburg will die Zahl frei aufgestellter Wahlplakate deutlich reduzieren. Der Stadtrat hat dafür einstimmig eine neue Plakatierungsverordnung beschlossen. Künftig sollen Parteien und Wählervereinigungen ihre Plakate vor allem an zentralen Sammelstellen anbringen. Die Stadt reagiert damit auf die Erfahrungen aus dem Kommunalwahlkampf im März 2026. Damals hatten sich laut Stadt viele Einwohner über die 22.07.2026 Borkenkäfer befällt Wälder bei Reisensburg und Deffingen Mitarbeiter des Forstes haben im Günzburger Stadtwald frischen Borkenkäferbefall entdeckt. Betroffen sind vor allem die Waldgebiete bei Reisensburg und Deffingen. Auch in angrenzenden Privatwäldern wurden befallene Bäume festgestellt. Bohrmehl weist auf Befall hin Ein Borkenkäferbefall lässt sich häufig an braunem Bohrmehl auf der Rinde oder am Stammfuß erkennen. Waldbesitzer sollten ihre Fichten deshalb in kurzen