Kreistag Biberach verabschiedet Haushalt 2026 – Hauptkostenpunkt bleibt Sozialbereich

Kernhaushalt schuldenfrei

Der Kreistag Biberach hat den Haushalt 2026 verabschiedet. Bei Aufwendungen von rund 403 Millionen Euro ergibt sich erneut ein Defizit von 5,1 Millionen Euro. Hauptkostenpunkt bleibt der Sozialbereich mit rund 253 Millionen Euro.

Der Kreistag Biberach hat am 12. Dezember 2025 den Haushalt für das Jahr 2026 beschlossen. Mit einem Volumen von rund 403 Millionen Euro bei den Ausgaben und 398 Millionen Euro bei den Einnahmen weist der Haushalt erneut ein Defizit von 5,1 Millionen Euro aus. Trotz dieses Minus bleibt der Kernhaushalt schuldenfrei.

Kernhaushalt schuldenfrei

Ein Schwerpunkt der Ausgaben liegt im Sozialbereich, der knapp 253 Millionen Euro umfasst. Investitionen von insgesamt über 27 Millionen Euro entfallen überwiegend auf Infrastruktur und Bildung.

Die Kreisumlage wird moderat um 1,5 Prozentpunkte auf 28 Prozent angehoben. Damit behält der Landkreis Biberach weiterhin den niedrigsten Umlagesatz in Baden-Württemberg. Landrat Mario Glaser betonte, dass der Haushalt zwar Herausforderungen berge, die Verwaltung aber sparsam und verantwortungsvoll wirtschaftet.

Um die langfristige Finanzplanung zu stärken, wird eine Haushaltsstrukturkommission eingesetzt. Diese soll gemeinsam mit den Kreistagsfraktionen die zukünftige Haushaltsentwicklung analysieren und Handlungsempfehlungen erarbeiten.

Glaser sieht darin „eine Chance, transparent alle Zahlen zu prüfen und gemeinsam tragfähige Lösungen für die kommenden Jahre zu finden.“

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