Kripo Ulm schnappt bundesweit agierende Diebesbande

Sie hatten es vor allem auf Gerüste abgesehen: Die Täter hatten bei ihren Einbrüchen und Diebstählen in Firmen und auf Baustellen in Baden Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Schleswig Holstein mehrere Tonnen Gerüstteile mitgenommen.

Dabei sollen sie einen Schaden von rund einer halben Million Euro angerichtet haben. Die Bande soll zwischen Januar und Juni insgesamt zehn Mal zugeschlagen haben, wobei sie in drei Fällen nicht zum Ziel kam. Die Diebe haben die Gerüste entweder abgebaut oder frei liegende Gerüstteile mitgenommen.

Bundesweite Zusammenarbeit der Beamten

Die Kripo Ulm ermittelte monatelang gegen die Bande, auch in Zusammenarbeit mit anderen Polizeipräsidien aus dem ganzen Bundesgebiet. Es wurden elf Verdächtige ausgemacht, in einer konzentrierten Aktion durchsuchten 130 Beamte elf Wohnungen in vier Bundesländern. Jetzt sitzen sechs der Männer in Untersuchungshaft, die anderen fünf sind derzeit wieder auf freiem Fuß.

Das könnte Dich auch interessieren

22.07.2026 Schwäbische Banken schulen Mitarbeiter gegen Betrugsmaschen Unterstützt werden die Banken vom Polizeipräsidium Ulm und der R+V Versicherung. Die Teilnehmer lernen unter anderem, verdächtige Situationen im Kundengespräch zu erkennen und mögliche Opfer richtig zu unterstützen. Schockanrufe und gefälschte Zahlungsaufträge In der Schulung geht es um aktuelle Fälle aus der Bank- und Polizeipraxis. Dazu gehören Schockanrufe, falsche Polizeibeamte sowie Betrug mit Überweisungen und 02.07.2026 Mehr Angriffe auf Polizisten in Schwaben: Tatverdächtige meistens Männer Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West hat es 2025 mehr verbale und körperliche Gewalt gegen Polizisten gegeben. Insgesamt registrierte die Polizei 588 Fälle. Das sind 3,9 Prozent mehr als im Jahr davor. Auch die Zahl der verletzten Einsatzkräfte ist gestiegen. 256 Polizisten wurden im vergangenen Jahr verletzt, ein Polizist davon schwer. Das entspricht einem Plus 23.06.2026 Schockanrufe nach Traueranzeigen: Polizei warnt Hinterbliebene Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West warnt aktuell vor einer besonders perfiden Betrugsmasche. Kriminelle lesen demnach Traueranzeigen und entnehmen daraus Namen und familiäre Verhältnisse. Anschließend suchen sie im Telefonbuch nach passenden Telefonnummern und Adressen. Danach rufen die Täter bei Hinterbliebenen an. Am Telefon geben sie sich zum Beispiel als Polizisten, Staatsanwälte oder Richter aus. Sie behaupten, ein 25.02.2026 Stichtag 1. März: Wechsel der Versicherungskennzeichen steht an Ab diesem Datum ist der Versicherungsschutz nur noch mit dem neuen schwarzen Kennzeichen für das Jahr 2026/2027 gültig. Darauf weist die Polizei in Ulm hin. Farbe wechselt jedes Jahr Ob ein Fahrzeug korrekt versichert ist, erkennen Polizeibeamte auf einen Blick: Die Farbe des Versicherungskennzeichens wechselt jährlich. Für das neue Versicherungsjahr ist das Kennzeichen schwarz. Wer