Bei einem Brand in einem Wohnhaus in der Oggenhauser Straße in Giengen an der Brenz sind am Samstagabend fünf Menschen verletzt worden. Alle fünf wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte eine 19-jährige Bewohnerin in einem Topf frittiert und dabei die Küche verlassen. Als sie zurückkam, brannte es bereits. Die junge Frau versuchte anschließend, das Feuer selbst zu löschen. Dabei breitete sich der Brand weiter aus, bis schließlich die gesamte Küche in Flammen stand.
Die Feuerwehr Giengen konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Neben der 19-Jährigen hielten sich noch vier weitere Menschen im Gebäude auf. Alle fünf kamen wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Durch das Feuer wurden Teile des Hauses so stark beschädigt, dass sie vorerst nicht mehr bewohnbar sind. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt.
Gegen die 19-Jährige wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.