Künstliche Intelligenz für bayrische Schulen ab Dezember

Virtuelle Kursräume und gezielte Steuerung

Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz ist für Jugendliche und Kinder oft selbstverständlich, etwa wenn sie ChatGPT um Rat fragen. Nun ziehen die Schulen in Bayern nach. Was ab Dezember geplant ist.

Lernen mit Künstlicher Intelligenz und Chatten über telli – das soll künftig an den Schulen in Bayern möglich sein. Ab Dezember stünden die KI-Funktionen auf der Lernplattform in der Bayern-Cloud (ByCS) bereit, teilte das Kultusministerium in München mit. Ab 15. Dezember werde zudem der eigens entwickelte Schul-Chatbot telli bereitgestellt. Sämtliche Schulen sollen die Angebote nach Angaben des Ministeriums kostenlos nutzen können.

«Damit machen wir unsere Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft, indem sie lernen, KI verantwortungsbewusst und reflektiert zu nutzen», sagte Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler). Zudem unterstützten die Anwendungen die Vor- und Nachbereitung von Unterricht und entlasteten so die Lehrkräfte. Stolz betonte, dass es sich um verlässliche und geprüfte Angebote für alle Schularten und Altersstufen handele.

Virtuelle Kursräume und gezielte Steuerung

In der Lernplattform können Lehrkräfte dem Ministerium zufolge virtuelle Kursräume einrichten und dort mit Hilfe der KI unter anderem Texte, Audios und Bilder erstellen. In einem Kontrollzentrum können Lehrkräfte steuern, wer welche Funktionen wann und in welchem Umfang nutzen kann. Und sie können nachvollziehen, wie die Schülerinnen und Schüler die Angebote genutzt haben. So sei ein sicherer, altersangemessener und verantwortungsbewusster Einsatz gewährleistet.

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