Land Baden-Württemberg fördert Inklusion - auch im Ulmer Logauweg

Inklusion

Das Land Baden-Württemberg will die Inklusion stärken und investiert 7,5 Millionen Euro in Wohn- und Betreuungsangebote für Menschen mit Behinderung. Knapp eine Million davon geht an eine Ulmer Einrichtung.

Die Landesregierung setzt sich mit der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben auseinander. Von der millionenschweren Förderung gehen knapp eine Million Euro an die Lebenshilfe Donau-Iller. Die Mittel fließen in den Ersatzneubau im Ulmer Logauweg.

Verbesserung der Wohnmöglichkeiten

Dabei geht es dem Ministerium für Sozialen, Gesundheit und Integration besonders um die Einbindung in städtisches Leben. „Wir wollen Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg die gleiche selbstbestimmte Lebensgestaltung ermöglichen wie Menschen ohne Behinderungen. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf einem bedarfsgerechten Angebot von gemeindenahem Wohnen. Hier ist oft allein schon aufgrund bestehender Hilfe- und Betreuungsbedarfe – unabhängig von verfügbarem Wohnraum – ein Einzelwohnen leider nicht immer möglich. Die von uns geförderten Wohn- und Betreuungsangebote erleichtern es Menschen mit Behinderungen, besser an der Gesellschaft teilhaben und ihr Leben unabhängiger führen zu können“, so Sozialminister Manne Lucha. 

Neben Ulm werden auch die Landkreise Göppingen, Konstanz, Lörrach, Rastatt und der Rems-Murr-Kreis gefördert.

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