Landesgartenschau Ulm 2030: nächster wichtiger Schritt geschafft

Jetzt wird's ernst

Der nächste große Schritt im Projekt „Landesgartenschau 2030“ ist geschafft: Die Landschaftsarchitekten sind gefunden: das Büro „SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH“ aus Berlin wurde mit der Freiraumplanung bis 2030 beauftragt.

Am 27. Juli haben Baubürgermeister Tim Von Winning und A. W. Faust den Vertrag zur Freiraumplanung im Rahmen der Gestaltung der Landesgartenschau unterschrieben.  A. W. Faust ist Geschäftsführer der Berliner Gesellschaft für Landschaftsarchitekten SINAI. Das Team der SINAI verfügt über viel Erfahrung im Planen von Bundes- und Landesgartenschauen, darunter Wittstock und Heilbronn, im Jahr 2019.

Die Stadtstruktur nachhaltig verändern: Barrierefreiheit und Teamarbeit als Leitmotiv

Doch von Winning und Faust planen nicht nur die Landesgartenschau, sondern eine generelle Veränderung der Stadtstruktur. Tatsächlich wird hier die Ausarbeitung von Daueranlagen dargelegt, welche auch nach Ende der Landesgartenschau weiterhin Teil der Stadt sein werden. Das Ziel: Den städtischen Alltag der Ulmer zu verbessern. Dabei ist ein zentraler Punkt auch Barrierefreiheit. Die beiden Herren betonen an dieser Stelle, dass es zahlreiche Orte gibt die durchaus einen kulturellen Wert mitbringen, jedoch nicht für alle erreichbar sind.

„Manchmal muss man so einen Ort einfach mal aufschließen, auch für Leute im Rollstuhl, die nicht so agil sind“, so A. W. Faust.

Ferner handle es sich um ein gemeinschaftliches Projekt, welches verschiedene Berufsgruppen aus ganz Ulm mit einbeziehe.

„Straßenplaner, Infrastrukturplaner, der Kanal, Denkmalpfleger, Naturschutz… Also ich habe selten erlebt, dass auf so einem engen Strang so viel zusammenkommt und das ist schon eine Art Pilotprojekt.“, freut sich SINAI Geschäftsführer

Bis Ende 2025 werden die Baupläne noch konkretisiert, ab 2026 kann es dann losgehen. Bis dahin wird ebenfalls ein ausgewähltes Architektenteam feststehen.

Die zentralen Themen

Es gibt vier große Themen, die bei der Landesgartenschau im Fokus stehen

Landesgartenschau als Chance für Ulm

Für Tim von Winning ist die Landesgartenschau zum einen ein schönes halbes Jahr Event, welches sicher gut für den Zusammenhalt und das Selbstverständnis ist. Viel wichtiger ist für ihn aber, dass es ein Katalysator für eine Aufgabe ist, die sie sich ohne LGS nicht gewidment hätten. Das Ziel ist nun, einen Ort der Stadt zu transformieren, etwas zu erschaffen: vom Urban Canyon zu einem freizugänglichen Raum. Mehr Grün. Mehr Lebensqualität.

Mehr Infos zur Landesgartenschau findet ihr auf der Homepage

 

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