Landesweiter Warnstreik in den Zentren für Psychiatrie - auch in Weissenau und Bad Schussenried

Kundgebungen in Weissenau und Bad Schussenried

Landesweiter Warnstreik an den Zentren für Psychiatrie: Auch Beschäftigte in Weissenau und Bad Schussenried legen am Montag die Arbeit ganztägig nieder. Hintergrund sind stockende Tarifverhandlungen, die Forderung nach mehr Lohn und mehr Anerkennung im öffentlichen Dienst.

Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten der Zentren für Psychiatrie in Baden-Württemberg am Montag, den 26. Januar 2026, zu einem landesweiten Warnstreik auf. Betroffen sind unter anderem die Standorte in Weissenau und Bad Schussenried. Ziel des Streiks ist es, den Druck auf die Arbeitgeber im laufenden Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder zu erhöhen, nachdem bisher keine zufriedenstellenden Angebote vorgelegt wurden.

Die Gewerkschaft fordert eine deutliche Erhöhung der Gehälter und bessere Anerkennung der Arbeit, insbesondere für die unteren Lohngruppen sowie für Nachwuchskräfte. Auch eine unbefristete Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung und höhere Zuschläge für zusätzliche Arbeitszeiten stehen auf der Agenda. Die Beschäftigten kritisieren dazu, dass ihre Arbeit im öffentlichen Dienst bislang nicht angemessen gewürdigt werde.

Kundgebungen in Weissenau und Bad Schussenried

Während des ganztägigen Warnstreiks wird es in den beteiligten Kliniken zu Einschränkungen im regulären Betrieb kommen. Notdienste sorgen aber dafür, dass die Versorgung von Patientinnen und Patienten jederzeit gesichert ist. Auf den Klinikgeländen in Weissenau und Bad Schussenried sind jeweils um 10 Uhr Kundgebungen und Aktionen geplant, um öffentlich auf die Forderungen der Beschäftigten aufmerksam zu machen.

Der Warnstreik ist Teil einer Reihe von Arbeitsniederlegungen im Gesundheits- und Klinikbereich in Baden-Württemberg, die ver.di in den kommenden Wochen fortsetzt, um ihre Tarifforderungen durchzusetzen.

Das könnte Dich auch interessieren

10.03.2026 Streiks bei der AOK Baden-Württemberg Am Donnerstag sind viele Niederlassungen in Baden-Württemberg, darunter auch Ulm-Biberach und Bodensee-Oberschwaben, zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen. In Stuttgart findet an dem Tag eine Versammlung statt. Verhandlungen stocken ver.di rechnet am Donnerstag daher mit starken Einschränkungen für Versicherte bei der AOK. Die Gewerkschaft fordert für die Tarifbeschäftigten eine Erhöhung der monatlichen Vergütung um 7,5 Prozent, mindestens 02.02.2026 Weitere Streiks an den Psychiatriezentren Ravensburg und Bad Schussenried Damit werden etwa 3.000 Beschäftigte am Mittwoch auf die Straßen gehen. Unterstützt werden sie von den Beschäftigten der Bewährungs- und Gerichtshilfe Baden-Württemberg in Ravensburg. Die Versorgung der Patienten sowie die Sicherheit der Bevölkerung bleiben durch Notdienstvereinbarungen gewährleistet. Um 12 Uhr startet an der ZfP Weißenau eine Streikdemonstration zum Marienplatz, wo ab 13 Uhr eine gemeinsame 27.01.2026 Warnstreik an Ulmer Hochschule und Universität: Beschäftigte protestieren für bessere Tarife Beschäftigte der Universität Ulm und der Technischen Hochschule Ulm beteiligen sich am bundesweiten Hochschulaktionstag mit einem ganztägigen Warnstreik – und zwar morgen, am Mittwoch, den 28. Januar 2026. Ab 11.15 Uhr versammelten sich die Streikenden am Theater Ulm und ziehen anschließend über den Hauptbahnhof bis zum Weinhof. Die Gewerkschaft ver.di kritisiert die niedrigen Gehaltsangebote der 20.01.2026 Wichtiger Nachwuchs: DRK Biberach begrüßt 13 neue Auszubildende Der DRK-Kreisverband Biberach hat zum Jahresende 13 neue Auszubildende willkommen geheißen. Seit Oktober verstärken sieben angehende Notfallsanitäterinnen und -sanitäter, fünf weitere in Kooperation mit der Bundeswehr sowie erstmals wieder eine kaufmännische Auszubildende das Team, wie der Kreisverband jetzt meldet. Insgesamt absolvieren derzeit 52 junge Menschen ihre Ausbildung beim DRK Biberach. „Wir wünschen euch eine spannende