Landkreis Günzburg eröffnet neues Katastrophenschutzzentrum

Neuer Standort soll Abläufe im Ernstfall verbessern

Der Landkreis Günzburg hat sein neues Katastrophenschutzzentrum in Unterknöringen in Betrieb genommen. Dort werden künftig Fahrzeuge, Ausrüstung und Material zentral gelagert. Auch für Übungen, Schulungen und die Befüllung von Sandsäcken gibt es am neuen Standort Platz.

Der Landkreis Günzburg hat sein neues Katastrophenschutzzentrum in Unterknöringen offiziell eröffnet. An dem Standort sollen Fahrzeuge, Ausrüstung und Material des Katastrophenschutzes künftig zentral untergebracht werden. Die neue Lagerhalle bietet außerdem Platz für Sandsäcke sowie für Wartungs- und Reparaturarbeiten.

Auch die Einsatzkräfte profitieren von dem Neubau. Ihnen stehen künftig ein Schulungs- und Besprechungsraum sowie ein Büroraum zur Verfügung. Der Innenhof kann zudem für Übungen genutzt werden.

Neuer Standort soll Abläufe im Ernstfall verbessern

Landrat Hans Reichhart sagte bei der Einweihung, der Landkreis sei mit dem neuen Zentrum für künftige Krisen besser gerüstet. Das Jahrtausendhochwasser im Juni 2024 habe gezeigt, wie wichtig gute Zusammenarbeit im Katastrophenschutz sei. Das neue Zentrum sei deshalb auch ein Zeichen dafür, dass die Einsatzkräfte im Landkreis enger zusammengewachsen seien.

Ferdinand Munk, Katastrophenschutz- und Blaulichtbeauftragter des Landkreises Günzburg, betonte die Bedeutung kurzer Wege und schneller Abstimmungen. Ausrüstung, Ausbildung und Einsatzkräfte seien nun an einem Ort gebündelt. Das verbessere die Koordination im Ernstfall deutlich.

Bei der Einweihung stellten auch die ABC-Einheit und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleiter ihre Arbeit vor. Die ABC-Einheit kommt unter anderem bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen zum Einsatz. Die Unterstützungsgruppe hilft bei großen und länger andauernden Schadenslagen dabei, Informationen zu sammeln und ein klares Lagebild für die Einsatzleitung zu erstellen.

Mit dem neuen Katastrophenschutzzentrum will der Landkreis Günzburg seine Strukturen im Bevölkerungsschutz weiter stärken und moderne Bedingungen für Ausbildung, Vorbereitung und Einsätze schaffen.

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