Landkreis Neu-Ulm: Der Haushaltsplan 2026

Haushaltsplan 2026

Der Landkreis Neu-Ulm hat den Haushaltsplan für 2026 veröffentlicht. Welche Stellen am meisten gefördert werden und warum es bis 2029 in eine hohe Schuldensumme geht, das erfahrt ihr hier.

So sieht der neue Haushaltsplan vom Landkreis Neu-Ulm aus. Es erwarten uns einige Förderungen für Schulen, jedoch wird der Schuldenberg wieder wachsen.

Entlastung für die Kommunen

Mehr Bürokratieerleichterung und Planungserleichterung für die Kommunen, das Ziel den Gemeinden mehr Handlungsspielraum zu geben. Während die Kommunen eine Entlastung bekommen, muss der Landkreis einige Sparmaßnahmen unternehmen, weil er mehr Geld benötigt, als er eigentlich momentan zur Verfügung hat.

Die Investitionen

Einige Investitionen stehen an. Neben dem Erweiterungsbau der Inge-Aicher-Scholl-Realschule und den Zuschüssen für das Kolleg der Schulbrüder Gymnasium in Illertissen, steht der Neubau des Lessing-Gymnasiums in Neu-Ulm an. Das Gymnasium wird 128 Millionen Euro kosten, auch wenn der Staat den Neubau mitfinanziert, muss der Landkreis den größten Teil zahlen. Das verursacht zudem die Verschuldung bis 2029 von circa 80 Millionen Euro.

Trotz der vielen Schulden und teuren Projekte, gibt es auch ein positives Defizit. Denn das Defizit der Kliniken war noch 2024 bei rund 18 Millionen Euro und wird voraussichtlich dieses Jahr bei rund 15,5 Millionen Euro sein.

Der Landkreis plant also bis 2029 mit circa 80 Millionen Euro ins Minus zu gehen. Danach soll sich dran gemacht werden, die gemachten Schulden wieder abzubauen.

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