Landkreise im Südwesten haben noch Luft zur Corona-Obergrenze

Weder Ulm, noch die Kreise Alb-Donau, Biberach oder Heidenheim sind betroffen…

In Baden-Württemberg läuft derzeit kein Landkreis Gefahr, die von Bund und Ländern als Obergrenze definierte Infektionszahl zu reißen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Freitag gibt es derzeit keinen Landkreis, der nahe an die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche herankommt.

Ab dann sollen Kreise sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umsetzen. Die Obergrenze hatten Bund und Länder als «Notbremse» im Lockerungskonzept vereinbart, um unkontrollierte Corona-Ausbrüche zu vermeiden.

Der Zollernalbkreis verzeichnete nach Angaben des Landratsamts vom Freitag in der vergangenen Woche 38 Neuinfektionen – mehr als die anderen Kreise im Südwesten. Er gehört damit zu den wenigen Landkreisen in Deutschland, die innerhalb von sieben Tagen mehr als 30 gemeldete Infektionen pro 100 000 Einwohner registrierten. Diese verteilten sich über den Landkreis, es gebe keine örtlichen Schwerpunkte, sagte eine Sprecherin.

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