Die Wucht des Aufpralls auf der Landstraße war gewaltig. Die Kollision drückte den VW Passat in den Straßengraben. Beim VW Polo riss der Aufprall den Motorblock heraus und wurde rund 20 Meter weit in einen Acker geschleudert. Zwei Insassen im VW Polo sowie eine Person im VW Passat zogen sich schwere Verletzungen zu.
Gut 30 Feuerwehrleute rückten zur Unfallstelle aus und unterstützten bei der Rettung. Drei Rettungswagen sowie der Langenauer Notarzt versorgten die Verletzten vor Ort. Zudem brachte der Ulmer Rettungshubschrauber „Christoph 22“ einen weiteren Notarzt an die Einsatzstelle.
Den genauen Unfallhergang konnte die Polizei zunächst noch nicht klären. Für die Ermittlungen setzte die Polizei unter anderem eine Drohne ein, die Luftaufnahmen der Unfallstelle anfertigte. An beiden Autos entstand Totalschaden, sodass Abschleppwagen die Wracks bergen mussten.
Für die Unfallermittlungen sperrte die Polizei die Landstraße über zwei Stunden lang voll. Wegen eines Staus auf der parallelen Autobahn 7 nutzten viele Autofahrer die Strecke als Umleitung. Dieser Ausweichverkehr musste vor der Sperrung umdrehen und sich eine weitere Umleitung suchen.