Laupheim: Dauerausstellung zur Geschichte von Christen und Juden eröffnet

Laupheim war einst die größte jüdische Gemeinde in Baden-Württemberg

Am Abend (Mi.24.01.) wurde in Laupheim die neue Dauerausstellung zur Geschichte von Christen und Juden eröffnet.

Im Mittelpunkt der deutschlandweit einzigartigen Ausstellung stehen jüdische Beziehungsgeschichten und ihr Bezug zur Stadtgeschichte Laupheims. Oberbürgermeister Ingo Bergmann bezeichnet die neue Ausstellung als klares Statement der Stadt zur Geschichte, aber auch zur Demokratie.

Laupheim war einst die größte jüdische Gemeinde in Baden-Württemberg, mit einem Bevölkerungsanteil von bis zu 20 Prozent, heute lebt kein einziger Jude mehr in Laupheim.

Eine multimediale App bietet zusätzliche Hintergründe zu der neuen Dauerausstellung und sie führt in der Stadt an Originalschauplätze wie das Geburtshaus des späteren Hollywood-Gründers Carl Laemmle, den jüdischen Friedhof oder das einstige Kaufhaus Einstein.

Die zentrale Frage dabei: wo spielten sich die alltäglichen und besonderen Beziehungen zwischen der jüdischen und christlichen Bevölkerung in Laupheim ab und wer waren die prägenden Persönlichkeiten? Der Audioguide für das Museum ist kostenfrei abrufbar – in deutscher und in englischer Sprache.

Das Museum zur Geschichte von Christen und Juden im Schloss Großlaupheim hat dienstags bis sonntags von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 5,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro. Für Jugendliche unter 18 Jahren und Schüler ist der Eintritt frei.

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