Laupheim: Eichenprozessionsspinner-Befall weitet sich aus

Haarige Raupen

In Laupheim gibt es in diesem Jahr einen erhöhten Befall des Eichenprozessionsspinners an öffentlichen Eichen. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Die Stadtgärtnerei kontrolliert die betroffenen Bäume bereits seit einiger Zeit gemeinsam mit einem spezialisierten externen Dienstleister. Die Raupen werden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen entfernt. Grund dafür sind die Brennhaare der Tiere, die gesundheitsgefährdend sind. Daher können die Arbeiten mehrere Tage dauern.

Warnschilder und Absperrungen in betroffenen Bereichen

Zum Schutz der Bevölkerung wurden an besonders stark betroffenen Stellen vorübergehend Absperrungen und Warnschilder aufgestellt. Die Stadt bittet darum, diese Bereiche zu meiden und Raupen oder Nester nicht zu berühren.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind im Endstadium etwa 30 bis 40 Millimeter lang, grau bis bräunlich behaart und treten ausschließlich an Eichen auf. Ihre Brennhaare können bei Kontakt allergische Reaktionen auslösen. Mögliche Beschwerden sind Hautausschlag, Juckreiz, Atemwegsprobleme oder stärkere allergische Reaktionen. Besonders vorsichtig sollten Kinder und empfindliche Personen sein.

Meldungen an den Bauhof möglich

Die Stadt weist darauf hin, dass die Bekämpfung der bekannten Befallsstellen nach einer Prioritätenliste erfolgt. Wegen des hohen Aufwands könne die vollständige Bearbeitung einige Tage in Anspruch nehmen. Wer weitere befallene öffentliche Eichen entdeckt, kann diese dem Bauhof melden. Wichtig sind eine genaue Standortbeschreibung und, falls vorhanden, die Baumnummer. Meldungen gehen per Mail an bauhof@laupheim.de.

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