Lebendige Krippe auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt wieder in der Diskussion

Antragsteller schlagen Alternativen vor

Die lebendige Krippe auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt sorgt wieder für Diskussionen. Die kjt-Fraktion und FDP-Stadtrat Ralf Milde wollen, dass dort künftig keine lebenden Tiere mehr gezeigt werden. Schon letztes Jahr wurde darüber diskutiert.

Die lebendige Krippe auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt sorgt wieder für Diskussionen. Die kjt-Fraktion und FDP-Stadtrat Ralf Milde wollen, dass dort künftig keine lebenden Tiere mehr gezeigt werden. Statt Schafen und Eseln schlagen sie andere Angebote für den Weihnachtsmarkt vor. Genannt werden zum Beispiel eine Weihnachtspyramide, eine Lichtinstallation oder ein Kinderkarussell. Aus Sicht der Antragsteller würden solche Alternativen besser in die heutige Zeit passen. Zuerst hatte die Südwestpresse darüber berichtet.

Die Stadt Ulm hält nach eigenen Angaben aber an der lebendigen Krippe fest. Auf DONAU 3 FM-Nachfrage verweist sie auf die lange Tradition der Krippe, regelmäßige Tierarzt-Kontrollen und die Abstimmung mit dem Veterinäramt.

Entscheidung liegt beim Aufsichtsrat der Ulm-Messe

Schon im vergangenen Jahr war über die Zukunft der lebendigen Krippe diskutiert worden. Damals hatte der Aufsichtsrat der Ulm-Messe entschieden, dass Esel und Schafe auf dem Weihnachtsmarkt bleiben. Die Ulm-Messe ist Veranstalterin des Ulmer Weihnachtsmarkts.

Das könnte Dich auch interessieren

04.07.2025 Ulmer Weihnachtsmarkt hält an „Lebendiger Krippe“ fest – Stadt betont Tierschutz, PETA kritisiert Entscheidung Die „lebendige Krippe“ bleibt weiterhin fester Bestandteil des Ulmer Weihnachtsmarkts (24. November bis 22. Dezember 2025). Der Aufsichtsrat der Ulm-Messe hat jetzt mehrheitlich beschlossen, die seit Jahrzehnten bestehende Tradition fortzuführen – trotz der Forderung von Tierschutzorganisationen wie PETA, künftig auf lebende Tiere zu verzichten. Tradition und Tierschutz Die Stadt Ulm betont, dass der Schutz und 26.01.2026 Ulm hat jetzt sein eigenes Weihnachtsmärchen: Der Ulmer Weihnachtsmann kehrt zurück! Es ist ein kleines Weihnachtswunder mitten in der Stadt, wenn auch nachträglich im Januar: Dietmar Hunger darf auch in diesem Jahr wieder als echter Ulmer Weihnachtsmann über den festlich geschmückten Weihnachtsmarkt ziehen. Nach einem Missverständnis im Dezember, als Beschwerden über einen „unfreundlichen Weihnachtsmann“ seinen Auftritt verhinderten, kehrt jetzt wieder weihnachtlicher Frieden ein. Gemeinsam mit Messe- 07.05.2026 Gewalt, Drogen, Angst: Ulmer CDU fordert harte Maßnahmen für "Brennpunkt Karlsplatz" Der „Brennpunkt Karlsplatz“ in Ulm steht weiter im Fokus. Nach mehreren schweren Gewalttaten und anhaltenden Beschwerden von Anwohnern fordert die Ulmer CDU/UfA-Fraktion im Gemeinderat jetzt drastische Maßnahmen. In einem Antrag an Oberbürgermeister Martin Ansbacher spricht die Fraktion offen von Unsicherheit, Drogenkonsum und massiver Lärmbelästigung. Ziel sei eine „Befriedung der Situation“. Zwei brutale Taten erschüttern den 24.04.2026 Große Jubiläumsfeier: 80 Jahre Ulmer Volkshochschule - Ein Erbe aus Mut und Demokratie Die Ulmer Volkshochschule feiert in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen! Was heute eine moderne Bildungseinrichtung ist, begann 1946 als mutiges Projekt von Inge Aicher-Scholl, um das Vermächtnis ihrer in der NS-Diktatur hingerichteten Geschwister Hans und Sophie Scholl weiterzutragen. Wir blicken auf das große Jubiläumsjahr und die bewegte Geschichte einer sehr besonderen Volkshochschule, die in Deutschland auf ihre Art schlichtweg einmalig ist.