Die lebendige Krippe auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt sorgt wieder für Diskussionen. Die kjt-Fraktion und FDP-Stadtrat Ralf Milde wollen, dass dort künftig keine lebenden Tiere mehr gezeigt werden. Statt Schafen und Eseln schlagen sie andere Angebote für den Weihnachtsmarkt vor. Genannt werden zum Beispiel eine Weihnachtspyramide, eine Lichtinstallation oder ein Kinderkarussell. Aus Sicht der Antragsteller würden solche Alternativen besser in die heutige Zeit passen. Zuerst hatte die Südwestpresse darüber berichtet.
Die Stadt Ulm hält nach eigenen Angaben aber an der lebendigen Krippe fest. Auf DONAU 3 FM-Nachfrage verweist sie auf die lange Tradition der Krippe, regelmäßige Tierarzt-Kontrollen und die Abstimmung mit dem Veterinäramt.
Schon im vergangenen Jahr war über die Zukunft der lebendigen Krippe diskutiert worden. Damals hatte der Aufsichtsrat der Ulm-Messe entschieden, dass Esel und Schafe auf dem Weihnachtsmarkt bleiben. Die Ulm-Messe ist Veranstalterin des Ulmer Weihnachtsmarkts.