Legendärer Ulmer Club „Rockside“ dicht – jetzt wird das Inventar verkauft

"Ulmer Nachtleben-Souvenirs"

Nach 45 Jahren Clubgeschichte ist Schluss: Das Ulmer „Rockside“ hat endgültig dichtgemacht. Betreiber Frieder Hieber verkauft nun die letzten Relikte einer langen Partynacht-Ära – von der Diskokugel bis zur Theke.

Das Ende einer Ära in Ulm ist besiegelt: Der traditionsreiche Club „Rockside“ ist endgültig geschlossen. Nach der letzten Party vor gut einem Jahr trennt sich Betreiber Frieder Hieber nun auch vom verbliebenen Inventar seines Lebenswerks.

Über Jahrzehnte prägte der Club die Ulmer Partyszene – besonders in den 80er-Jahren galt das damalige „Westside“ als einer der angesagtesten Treffpunkte der Region. Später entwickelte sich daraus das „Rockside“, das bis zuletzt für Live- und Clubnächte stand.

„Ulmer Nachtleben-Souvenirs“

Nun wird alles verkauft, was den Club ausgemacht hat: Lichtanlage, Lautsprecher, Theke, Barhocker, Nebelmaschine und sogar der Tresor stehen zum Verkauf. Interessenten können sich direkt beim Betreiber melden.

Für das Gebäude selbst ist die Zukunft noch offen – sicher ist nur: Einen neuen Club wird es an dieser Stelle wohl nicht mehr geben.

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